Dieser Artikel befasst sich mit der US-amerikanischen Schauspielerin, Filmproduzentin und Regisseurin. Zur britischen Radrennfahrerin Elizabeth Banks siehe Lizzy Banks.
1992 beendete Banks die Highschool und machte 1996 ihren Abschluss an der University of Pennsylvania mit „magna cum laude“. Anschließend studierte sie bis 1998 Schauspiel am American Conservatory Theater in San Francisco. Nach ihrem Studium ging sie nach New York, wo sie unter ihrem Geburtsnamen eine Bühnenlaufbahn begann und nebenbei erste Rollen in Fernsehserien annahm. Später konzentrierte sie sich mehr auf ihre Film- und Fernsehkarriere und zog der besseren Rollenangebote wegen nach Los Angeles, wo sie unter dem Künstlernamen Elizabeth Banks antrat. Für ihren Lebensunterhalt arbeitete sie zehn Jahre als Kellnerin. Ein weiterer Job war Zimmermädchen in einem Bed and Breakfast Inn.
2019 trat sie mit der Inszenierung von 3 Engel für Charlie in Erscheinung, an dem sie auch als Drehbuchautorin, Produzentin und Darstellerin beteiligt war.
Der 2021 erschienene Film Dear Elizabeth mit Tony Hale erzählt die fiktive Geschichte eines College-Mitschülers von Elizabeth Banks, der sie für ein Ehemaligentreffen gewinnen möchte und in seinem Übereifer zu viraler Bekanntheit gelangt, indem er versucht, sie über ihr Management und soziale Medien zu kontaktieren. Banks ist im Film nicht zu sehen, spricht aber als Off-Kommentar im Nachspann des Filmes auf den Anrufbeantworter des Protagonisten, um sich für die Einladung und sein Engagement zu bedanken.
Privatleben
Banks ist seit dem 5. Juli 2003 mit Max Handelman, den sie seit ihrer Zeit am College kennt, verheiratet. Sie konvertierte zum Judentum, um ihn heiraten zu können. Das Paar hat mittels einer Leihmutter zwei Söhne (* 2011 und * 2012). Handelman ist als Filmproduzent aktiv und als solcher an Produktionen seiner Frau beteiligt. Die beiden betreiben die Produktionsfirma Brownstone Productions.
Filmografie (Auswahl)
Elizabeth Banks bei einer Vorführung von Spider-Man 3, 2007
Elizabeth Banks hat keine fest zugeordnete Sprecherin, sie wird in Deutschland seit dem Jahr 2010 meist von Cathlen Gawlich synchronisiert. Auch von Debora Weigert ist sie oft gesprochen worden.