Elke Wree

Elke Wree (eigentlich Elke Pietzsch; geboren 1. Juni 1940 in Flensburg; gestorben 11. Dezember 2025) war eine deutsche Malerin.

Leben

Elke Wree studierte von 1960 bis 1962 Kunstgeschichte an der Universität Kiel. Anschließend studierte sie bis 1967 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe unter Heinrich Klumbies, dem sie auch später verbunden blieb, und an der „Hochschule für bildende Künste“ in Berlin unter Hann Trier. Es folgte von 1967 bis 1968 ein Auslandsstipendium des DAAD in Paris.

Wree war Mitglied des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Münchner Secession. Wohnsitz und Mittelpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit war Karlsruhe. 2004 erhielt Wree den Hanna-Nagel-Preis der Stadt Karlsruhe.

Werk

Anlass und Ursprung Wrees Malerei lagen zunächst in der Natur. Das Erlebnis und die Erinnerung bestimmter Landschaften, Randzonen der Erde, homogener Welten wie Meer, Wüste, Wasserflächen und Himmel schufen und bewahrten einen Bezug zur Realität und beflügelten die Lust am Malen.

In der fortschreitenden Abstrahierung gewinnt der Malprozess selbst an Bedeutung und die Umsetzung von Emotion spielt eine größere Rolle. Heute sind die Bilder weitgehend von der geschauten Welt gelöst, sind das Resultat autonomer Farbräume und Farbgesten, die sich in vielen Schichten überlagern. Es entstehen fließende Kompositionen von differenzierter nuancenreicher Farbigkeit. Malerei und Zeichnung verbinden sich untrennbar miteinander und vermitteln dem Betrachter ein Empfinden von Räumlichkeit, Bewegung und Transparenz. So können die Bilder wie „innere Landschaften“ gesehen werden, dass sie „Welt“ umfassen in Ordnung und Chaos, in all ihrer Vielfalt und das Weben zwischen allen Dingen und damit das Leben selbst beschreiben.

Michael Hübl schrieb in dem Glückwunsch zu Wrees 80. Geburtstag Geburtstag: „Weiß, meist in zarten Abtönungen, ist die zentrale Farbe in Wrees Palette.“ Dabei stehe manchmal das Weiß im Widerstreit mit dem Schatten, dem Dunklen.

Anlässlich Elke Wrees 80. Geburtstag war eine Gesamtschau „Spuren von Licht und Zeit. Malerei auf Leinwand und Papier“ zu sehen.

Ausstellungen

Kataloge

Anmerkungen

  1. ↑ Jetzt eine Fakultät der Universität der Künste Berlin.

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Michael Hübl: Geflechte aus Energie. In: Badische Neueste Nachrichten vom 30. Mai 2020
  2. ↑ eine freie malerin. - elke wree. In: DCV. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
Personendaten
NAME Wree, Elke
ALTERNATIVNAMEN Pietzsch, Elke (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Kunstmalerin
GEBURTSDATUM 1. Juni 1940
GEBURTSORT Flensburg
STERBEDATUM 11. Dezember 2025