Ellen Beer

Ellen Judith Beer (12. März 1926 – 18. März 2004 in Muri bei Bern) war eine Schweizer Kunsthistorikerin.

Leben

Ellen Beer promovierte an der Universität Zürich bei Hans R. Hahnloser über die Rose der Kathedrale von Lausanne. 1965 wurde sie zur ausserordentlichen und 1971 zur ordentlichen Professorin an der Universität Bern ernannt. Zu ihrem Gedenken wurde die Ellen-J.-Beer Stiftung gegründet, die den wissenschaftlichen Nachwuchs und Projekte der Älteren Kunstgeschichte unterstützt.

Werk

Mit ihren Arbeiten zur Lichtmystik (1972) und zum Goldgrund (1982) hat sie international rezipierte Grundlagenwerke verfasst. Es folgten zwei Bände zur Schweizer Glasmalerei des 12. bis 15. Jahrhunderts sowie Publikationen zur Buchmalerei der Gotik. Waren ihre Bücher vor allem stil- und ikonographiegeschichtlich ausgerichtet, so folgten ihre Aufsätze methodisch neuen Richtungen: Sie behandeln die Funktion der Objekte, theologische Hintergründe, Fragen der Motivwahl und historisch-politische Programme.

Publikationen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Norberto Gramaccini: Leidenschaftliche Forscherin. Neue Zürcher Zeitung, 27. März 2004, abgerufen am 29. März 2019.
Personendaten
NAME Beer, Ellen
ALTERNATIVNAMEN Beer, Ellen Judith (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Kunsthistorikerin
GEBURTSDATUM 12. März 1926
STERBEDATUM 18. März 2004
STERBEORT Muri bei Bern