| Elomya lateralis | ||||||||||||
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Elomya lateralis ♀ | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Elomya | ||||||||||||
| Robineau-Desvoidy, 1830 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Elomya lateralis | ||||||||||||
| (Meigen, 1824) |

Elomya lateralis ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde von Johann Wilhelm Meigen 1824 als Phasia lateralis erstbeschrieben.
1830 beschrieb André Jean-Baptiste Robineau-Desvoidy die neue Art Elomya claripennis mit der neuen Gattung Elomya. Später stellte sich heraus, dass die neue Art tatsächlich Phasia lateralis Meigen, 1824 entsprach. Elomya wird der Tribus Phasiini innerhalb der Unterfamilie der Wanzenfliegen (Phasinae) zugeordnet.
Die Fliegen sind zwischen 4 und 9 mm lang und überwiegend schwarz gefärbt. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Elomya nach Cerretti et al. (2012). Der Thorax hat seitlich lange weiße Borstenhärchen (Setulae) sowie meist nur eine kurze postsuturale Intraalarborste. Der Stiel der Flügelzelle r4+5 ist nach vorn gebogen und etwa so lang wie ein Zehntel des M-Abschnitts distal des Knicks. Die Abdominaltergite sind ohne Borsten. Der Hinterleib der Männchen ist dorsoventral abgeflacht. Das siebte Sternit der Weibchen ist stark sklerotisiert, aber unauffällig.
Die Art weist eine paläarktische Verbreitung auf. Sie ist in Südeuropa, auf der Iberischen Halbinsel und im Mittelmeerraum weit verbreitet. Die wärmeliebende Art hat ihr Vorkommen in den letzten Jahren aufgrund der globalen Erwärmung vom südlichen Mitteleuropa (Oberrhein, Wiener Becken) nach Norden hin bis in den Berliner Raum, in die Niederlande und Polen ausgedehnt. Nach Osten reicht das Vorkommen bis nach Sibirien und Zentralasien.
Die Imagines beobachtet man gewöhnlich zwischen Mai und Oktober, am häufigsten im Juni und Juli, beim Blütenbesuch von Doldenblütlern. Die Art findet man in warmtrockenen, offenen Landschaften. Elomya lateralis ist ein Endoparasitoid verschiedener Wanzen: Baumwanzen und Schildwanzen, aber auch Bodenwanzen und Randwanzen. Das Weibchen sticht ihre unreifen Eier in das Körpergewebe des Wirtes. Die Dipterenlarven entwickeln sich im Wirt. Bekannte Wirtsarten und -gattungen von Elomya lateralis sind: