Littera elongata

Mit Littera elongata (lat. für „verlängerter Buchstabe“) wird ein einzelner Buchstabe jener Urkundenschrift bezeichnet, die in der Diplomatik unter der Bezeichnung Litterae elongatae („verlängerte Schrift“), bzw. scriptura elongata oder auch Gitterschrift bekannt ist. Obwohl sie bereits im Frühmittelalter in Herrscherurkunden der Merowingerzeit nachweisbar ist, kommt es in der Karolingerzeit zu einer erneuten Ausbildung der Elongata als lang gezogene Variante der diplomatischen Minuskelschrift. Sie ist als Auszeichnungsschrift in mittelalterlichen Urkunden am Anfang in der Intitulationszeile und am Ende in der Signum- und Rekognitionszeile anzutreffen.

Beispiele

Einzelnachweise

  1. 1 2 Jochen Götze: Die Litterae Elongatae, vr-elibrary.de
  2. ↑ Seite 10, in: Die Urkunden und Briefe der Mathilde von Tuszien, dmgh.de
  3. ↑ Gut erkennbar die von der übrigen abweichende Schrift zu Beginn (Intitulationszeile) und am Schluss (Signumzeile) des Urkundentexts; innerhalb der Signumzeile das Herrschermonogramm.