| Emballonurini | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Emballonurini | ||||||||||||
| Gervais, 1855 |
Die Emballonurini sind eine Gattungsgruppe aus der Fledermausfamilie der Glattnasen-Freischwänze (Emballonuridae). Sie umfassen rund 12 Arten in den vier Gattungen Coleura, Emballonura, Mosia und Paremballonura.
Diese Fledermäuse sind in Afrika südlich der Sahara, Südostasien, Neuguinea und zahlreichen Inseln des westlichen und südlichen Pazifik verbreitet.
Emballonurini sind sehr kleine Fledermäuse, sie erreichen eine Kopfrumpflänge von drei bis sieben Zentimetern und ein Gewicht von 2,5 bis 10 Gramm. Ihre Schnauze ist langgezogen und leicht nach oben gebogen, ein Nasenblatt ist nicht vorhanden. Der kurze Schwanz ragt ein Stück aus der Schwanzflughaut heraus. Ihr Fell ist an der Oberseite braun gefärbt, die Unterseite ist heller. Im Gegensatz zu den meisten anderen Arten der Glattnasen-Freischwänze haben sie keine Drüsen an der Oberseite der Flügel.
Emballonurini sind in erster Linie Waldbewohner, obwohl man sie auch in anderen Lebensräumen findet, oft auch in der Nähe des Menschen. Als Ruheplätze dienen neben Höhlen und Felsspalten auch hohle Bäume und überhängende Erdwälle. Von einer Art, Coleura afra, ist bekannt, dass sie in großen Kolonien (bis zu 50.000 Tiere) lebt, andere Arten bilden kleinere Gruppen (20 bis 150 Exemplare). Die Nahrung dieser Tiere besteht in erster Linie aus Insekten, gelegentlich nehmen sie auch Früchte zu sich.