Emil Duborg

Emil Duborg (* 2. März 1878 in Harburg, Provinz Hannover, Königreich Preußen; † 1972 in Aumühle) war ein deutscher Lehrer, niederdeutscher Autor und Heimatforscher.

Leben

Aufgewachsen in Harburg lebte Duborg danach zunächst in Dassendorf und später in Kröppelshagen-Fahrendorf, wo er von 1903 bis zu seiner Pensionierung 1939 als Lehrer unterrichtete. Kurz unterbrochen wurde die Zeit in Kröppelshagen durch seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg, als er 1917 als Soldat eingezogen und an die Kriegsfront in Frankreich kommandiert wurde.

Nebenbei arbeitete Duborg als niederdeutscher Schriftsteller, der überwiegend Geschichten von und über Weihnachten schrieb. Außerdem betätigte er sich als Heimatkundler und interessierte sich besonders für Archäologie und Geologie.

Von 1945 bis zu seinem Tod lebte Emil Duborg in Aumühle.

Ehrungen

Gedenkstein für Emil Duborg in Aumühle

1954 wurde Emil Duborg Ehrenbürger der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf, wo auch die Straße Emil-Duborg-Kehre nach ihm benannt wurde. Ein Gedenkstein befindet sich in der Grünanlage am Berliner Platz gegenüber des Bismarck-Turms in Aumühle.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Peter Hansen: Emil Duborg. In: niederdeutsche-literatur.de. Abgerufen am 15. Juli 2019.
Personendaten
NAME Duborg, Emil
KURZBESCHREIBUNG Lehrer und niederdeutscher Autor
GEBURTSDATUM 2. März 1878
GEBURTSORT Hamburg-Harburg, Provinz Hannover, Preußen
STERBEDATUM 1972
STERBEORT Aumühle