Aufgewachsen in Harburg lebte Duborg danach zunächst in Dassendorf und später in Kröppelshagen-Fahrendorf, wo er von 1903 bis zu seiner Pensionierung 1939 als Lehrer unterrichtete. Kurz unterbrochen wurde die Zeit in Kröppelshagen durch seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg, als er 1917 als Soldat eingezogen und an die Kriegsfront in Frankreich kommandiert wurde.
Nebenbei arbeitete Duborg als niederdeutscher Schriftsteller, der überwiegend Geschichten von und über Weihnachten schrieb. Außerdem betätigte er sich als Heimatkundler und interessierte sich besonders für Archäologie und Geologie.
Von 1945 bis zu seinem Tod lebte Emil Duborg in Aumühle.
Ehrungen
Gedenkstein für Emil Duborg in Aumühle
1954 wurde Emil Duborg Ehrenbürger der Gemeinde Kröppelshagen-Fahrendorf, wo auch die Straße Emil-Duborg-Kehre nach ihm benannt wurde. Ein Gedenkstein befindet sich in der Grünanlage am Berliner Platz gegenüber des Bismarck-Turms in Aumühle.
Werke
Hög Di, hög Di Minschenhart! Hoch- und plattdeutsche Gedichte för Weihnachtsfeiern. Heimatbuch-Verlag, Mölln 1918
An ’n Wohld. Plattdütsche Gedichen. Schwarzenberg, 1920
Palmsünndag. Platt- und hochdeutsche Gedichte. Lorenz, Schwarzenbek ca. 1920
Sünnenschien. Hoch - und plattdeutsche Gedichte. Lorenz, Schwarzenbek 1920
Wihnach is hüt. Hoch- u. plattdeutsche Gedichte. Lorenz, Schwarzenbek 1921
Wihnachen! Wihnachsleeder un Gedichen. Lauenburgischer Heimatverlag, Ratzeburg 1927
Fröhlich' Fest. Hoch- u. plattdeutsche Weihnachtsgedichte. Westphalen, Flensburg 1930
Hög di mal. Hoch- und plattdeutsche Weihnachtsgedichte und -lieder. Bergas, Schleswig 1930
All de Klocken klingen! 34 plattdütsche Wihnachsleeder. Bergas, Schleswig 1931