Emil Elben

Emil Elben
Luise Elben, geborene Conradi
Emil Elben ⚭ Luise Elben, geborene Conradi, Aufnahmen von Friedrich Brandseph aus dem Familienalbum um 1862, Abzüge auf Albuminpapier

Ernst Martin Emil Elben (* 11. August 1795 in Stuttgart, Herzogtum Württemberg; † 9. Oktober 1873 in Stuttgart, Königreich Württemberg) war ein promovierter Germanist und Hauptschriftleiter der Stuttgarter Tageszeitung Schwäbischer Merkur.

Herkunft

Emil Elben war der viertälteste in seiner Geschwisterreihe und der drittälteste Sohn des Christian Gottfried Elben, des Gründers des Schwäbischen Merkur und seiner Ehefrau der Sophie Caroline Auguste Magdalene Elben, geborene Feuerlein. Aus seiner Familie stammten viele Honoratioren der württembergischen Haupt- und Residenzstadt Stuttgart und die Elbens galten als eine der renommierten Familien der württembergischen Ehrbarkeit.

Leben

Emil Elben promovierte nach seinem Germanistik-Studium zum Doktor der Philosophie. Zusammen mit seinem älteren Bruder Karl Elben (1790–1854) war er langjähriger maßgeblicher Redakteur des Schwäbischen Merkurs. Das Blatt hatte sich in diesen Jahren zum meistgelesenen politischen Blatt Württembergs entwickelt und bestand noch weiter bis 1941. Emil Elbens jüngster Bruder Otto Elben (1813– 1862), so wird in den Familienunterlagen berichtet, war ein zum Dr. med. promovierter Arzt und Medizinalrat in Stuttgart und habe am damaligen kulturellen und politischen Leben der württembergischen Residenzstadt als Mäzen und Musikliebhaber äußerst aktiv Anteil genommen. Emil Elben hingegen habe eher zurückgezogen gelebt. Er verstarb am 9. Oktober 1873 in Stuttgart und wurde am 12. Oktober 1873 beerdigt. Seine letzte Ruhe fand Emil Elben auf dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart.

Familie

Emil Elben vermählte sich am 4. Mai 1823 in Stuttgart mit seiner Cousine Luise Auguste Leopoldine Conradi (* 24. August 1805 in Stuttgart; † 31. Januar 1890 in Stuttgart). Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor.

Literatur

Commons: Emil Elben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Emil Elben auf LEO-BW.
  2. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 187
  3. ↑ Herbert Meyer und Bernhard Zeller: Eduard Mörike, Werke und Briefe. Klett-Cotta, 2002.
  4. ↑ Karl Theurer und Ernst Martin Emil Elben: Worte am Grabe des Herrn Dr. Emil Elben, Redakteur des Schwäbischen Merkurs: geboren den 11. August 1795, gestorben. Am 9. Oktober 1873 verstorben. Verlag Metzler, 1873, 7 Seiten.
  5. ↑ Ev. Kirchenbuch Stuttgart/Stiftskirche, Bd. 388: Taufregister 1800–1807, Jg. 1805, Bild 295 https://www.archion.de/p/fb53a3f0ff/.
  6. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 62
  7. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 74
  8. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 91
  9. ↑ Das Ehepaar Rothermundt wird in den Familienblättern der Familiendaten der Martinszellerschen Familienstiftung geführt, siehe dazu Familiendaten der Martinszellerschen Familienstiftung. (Memento vom 8. Januar 2014 im Internet Archive)
  10. ↑ Ahnenliste Gerhart Nebinger, Stuttgart 2001, S. 98, Nr. 14/15.
  11. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 154
  12. ↑ Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 156
  13. 1 2 3 4 Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 172
Personendaten
NAME Elben, Emil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Journalist, Schriftleiter und verantwortlicher Redakteur beim Schwäbischen Merkur
GEBURTSDATUM 11. August 1795
GEBURTSORT Stuttgart
STERBEDATUM 9. Oktober 1873
STERBEORT Stuttgart