Emil Hollack (* 17. August 1860 in Grünwalde; † 20. Mai 1924 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Lehrer und Amateur-Vorgeschichtler.
Hollacks Eltern waren der Lehrer Friedrich Hollack und seine Frau Johanne Luise geb. Saigge.
Von 1877 bis 1880 besuchte Hollack das Lehrerseminar in Waldau. Danach war er Lehrer in Mühlhausen (1880–1882), Labiau (1883–1886) und Königsberg (1886/87). Er bestand 1893 die Mittelschullehrerprüfung und 1894 die Rektorprüfung. Ab Oktober 1902 war er Lehrer an der staatlichen Baugewerkschule. 1924 trat er in den Ruhestand.
Bei seinem Interesse an Ur- und Frühgeschichte fand er früh zur Altertumsgesellschaft Prussia. Er arbeitete dort unter Adalbert Bezzenberger und leitete später Ausgrabungen. Das Ergebnis seiner Arbeiten war die 1908 herausgegebene vorgeschichtliche Übersichtskarte Ostpreußens mit einem Erläuterungsband. Mit dem Königsberger Stadtschulrat Friedrich Tromnau gab er 1899 Die Geschichte des Schulwesens der Stadt Königsberg heraus.
Hollack war verheiratet mit Pauline geb. Passarge, die ihm einen Sohn und drei Töchter schenkte.
| Personendaten | |
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| NAME | Hollack, Emil |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer und Vorgeschichtler in Ostpreußen |
| GEBURTSDATUM | 17. August 1860 |
| GEBURTSORT | Grünwalde |
| STERBEDATUM | 20. Mai 1924 |
| STERBEORT | Königsberg i. Pr. |