Emil Issler (französisch Émile Issler; * 12. September 1872 in Horburg; † 1. September 1952) war ein elsässischer, deutscher, später französischer Botaniker und Pionier der Pflanzensoziologie. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „Issler“.
Der Sohn eines Landwirts war zunächst Volksschullehrer in Münster und Straßburg und studierte später in Bonn und Berlin. Danach wurde er Mittelschullehrer in Colmar, wo er bis zu seiner Pensionierung im Schuldienst blieb.
Neben seinem Brotberuf war Issler Botaniker und einer der Begründer der Pflanzensoziologe im Gebiet des Oberrheins und der Vogesen. Zudem war er ein profunder Kenner der Vegetation des Elsass und der Vogesen. Exkursionen führten ihn nach Korsika, Rumänien und Italien. Issler war ein ausgezeichneter Florist, der sich unter anderem mit schwierigen Sippen wie den Gattungen Chenopodium, Pulmonaria oder Sorbus befasste. Er war Teilnehmer der Internationalen Botaniker-Kongresse in Paris 1900 und Amsterdam 1935.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Issler, Emil |
| ALTERNATIVNAMEN | Issler, Émile; Issler (botanisches Autorenkürzel) |
| KURZBESCHREIBUNG | elsässischer Botaniker und Lehrer |
| GEBURTSDATUM | 12. September 1872 |
| GEBURTSORT | Horburg |
| STERBEDATUM | 1. September 1952 |