Emil Merker

Emil Merker (* 7. April 1888 in Mohr bei Podersam, Österreich-Ungarn; † 23. Juli 1972 in Ebratshofen) war ein sudetendeutscher Schriftsteller.

Leben

Emil Merker besuchte das Gymnasium in Komotau, dann die Universität in Prag, um Naturwissenschaften zu studieren und promovierte zum Dr. phil. Nach vierjähriger Assistentenzeit wirkte er 20 Jahre lang als Professor an der Höheren Deutschen Forstlehranstalt in Reichstadt. Eine Augenerkrankung zwang ihn, vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Er lebte von 1935 bis zur Vertreibung im Jahre 1945 in Nestomitz, nachher in Ginselsried, Gemeinde Hochdorf, heute zu Bischofsmais im Bayerischen Wald und seit 1948 in Ebratshofen. Emil Merker wurde 1963 durch die Verleihung einer Ehrengabe des Ostdeutschen Literaturpreises der Künstlergilde e. V. (Esslingen am Neckar) ausgezeichnet; 1966 erhielt er den Sudetendeutschen Kulturpreis und im gleichen Jahr die Johannes-von-Saaz-Plakette. Stilistische Klarheit, Sehnsucht nach Harmonie und tiefe Melancholie.

Werke

Gedichtbände

Romane

Erzählungen und Novellen

Literatur

Personendaten
NAME Merker, Emil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 7. April 1888
GEBURTSORT Mohr, Podersam
STERBEDATUM 23. Juli 1972
STERBEORT Ebratshofen