Emil Mund

Emil Mund (* 24. März 1884 in Berlin; † 15. Mai 1954 in Karl-Marx-Stadt) war ein deutscher Bildhauer und Lehrer.

Leben

Emil Mund wurde am 24. März 1884 in Berlin geboren. 1900 trat er in ein Leipziger Bildhaueratelier ein. Nach einem Studienaufenthalt 1920 bis 1922 in der Schweiz arbeitete er ab 1924/25 als freischaffender Bildhauer in Chemnitz, wo er zur Künstlergruppe Chemnitz gehörte und u. a. zusammen mit Marianne Brandt, Heinrich Brenner, Carl Lange, Martha Schrag und Bruno Ziegler ausstellte und 1933 mit dem Maler Alfred Kunze (1866–1943) Kunstwart wurde. In den Adressbüchern von Chemnitz wird er 1928 erstmalig erwähnt. Die Adressbücher ab 1938 bis 1943/1944 verzeichneten sein Atelier in der Zwickauer Straße 22, ein Gebäude, das 1945 durch Bomben zerstört wurde.

Mund war u. a. Lehrer von Elly-Viola Nahmmacher (1938–1941) und 1946–1949 Lehrer für Modellieren an den Technischen Lehranstalten Chemnitz. Als Bildhauer arbeitete er in Stein und Holz, schuf Plastiken für repräsentative Bauten in Leipzig und anderen deutschen Städten und fertigte zahlreiche Kleinbronzen und Porträtbüsten.

Werke

Gefallenendenkmal 1. Weltkrieg (Stadtkirche Burgstädt, 1929)
Grabmal von Gertrud Caspari (Dresden-Klotzsche, 1948)

Printquellen


Einzelnachweise

  1. ↑ http://www.galerie-himmel.de/de/Kuenstler/Rudi-Gruner/Ausstellungen_2_2.html, abgerufen am 5. Februar 2023.
  2. ↑ Ulrike Saß: Die Galerie Gerstenberger und Wilhelm Grosshennig, Köln 2021, S. 243, ISBN 978-3-412-51680-2.
  3. ↑ Alfred Kunze - Maler und Chronist der Chemnitzer Landschaft In: Chemnitz-gestern-heute.de
  4. ↑ https://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.JungeAufDemEselstier, abgerufen am 5. Februar 2023.
  5. ↑ https://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.EmilMund, abgerufen am 5. Februar 2023.
Personendaten
NAME Mund, Emil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Bildhauer
GEBURTSDATUM 24. März 1884
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 15. Mai 1954
STERBEORT Karl-Marx-Stadt