
Emil Carl Adolph Peschkau (* 19. Februar 1856 in Wien; † 1929?) war ein österreichischer Journalist und Schriftsteller.
Peschkau war der Sohn eines Kaufmannes. Er absolvierte natur- und ingenieurwissenschaftliche Studien und strebte das Lehramt an. Seit seinem 14. Lebensjahr musste er seinen Lebensunterhalt selbst durch Stundengeben verdienen. 1877 fand er eine Anstellung beim Wiener Stadtbauamt als Ingenieur. Im Jahr darauf wechselte er zum Journalismus und wurde Redakteur der Bayerischen Volkszeitung in Würzburg. Ferner arbeitete er bei der Neuen Würzburger Zeitung, beim Stuttgarter Neuen Tagblatt und in Frankfurt bei der Didaskalia und als Redakteur des Feuilletons des Frankfurter Journals. Danach war er eine Zeitlang freier Schriftsteller, bis er ab 1892 die Redaktion von Schorers Familienblatt übernahm. Von 1900 bis 1905 war er Redakteur von Reclams Universum.
Im Oktober 1925 versuchte er, weil er seine Frau in einem Verhältnis zu seinem Schwiegersohn glaubte, die Villa in Berlin-Lichterfelde anzuzünden. In Folge wurde er in eine Anstalt für Geisteskranke gesperrt. Anfang des Jahres 1929 flüchtete er ohne Spuren zu hinterlassen, weswegen von seinem Tod ausgegangen wurde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Peschkau, Emil |
| ALTERNATIVNAMEN | Peschkau, Emil Carl Adolph (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-deutscher Journalist und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 19. Februar 1856 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | nach 1930 |