
Emil Schlagintweit (* 7. Juli 1835 in München; † 20. Oktober 1904 in Zweibrücken) war ein deutscher Tibetologe, Sprachforscher, Orientalist und Jurist.
Emil Schlagintweit war der jüngste der fünf Söhne – Hermann, Adolf, Eduard, Robert und Emil – des Augenarztes Joseph Schlagintweit (1791–1854) und seiner ersten Ehefrau Rosalie Seidl (1805–1839). Sein besonderes Interesse galt dem Buddhismus in Tibet.
Emil machte 1853 sein Abitur am Wilhelmsgymnasium München.
1863 promovierte er im Fach Jura und verfasste ein grundlegendes Werk über den Buddhismus in Tibet (Buddhism in Tibet, 1863). 1864 wurde er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schlagintweit, Emil |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Tibetologe, Sprachforscher, Orientalist und Jurist |
| GEBURTSDATUM | 7. Juli 1835 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 20. Oktober 1904 |
| STERBEORT | Zweibrücken |