Emile Hemmen

Emile Hemmen, 2005

Emile Hemmen (* 6. Dezember 1923 in Sandweiler; † 8. Januar 2021) war ein luxemburgischer Schriftsteller.

Leben

Hemmen verbrachte seine Kindheit in Sandweiler und danach in Wecker. In seiner Jugend verweigerte er den Kriegsdienst für die nationalsozialistische Besatzungsmacht und schloss sich dem Widerstand L.P.L (Lëtzebuerger Patrioteliga) an.

1943 begann er, Gedichte in luxemburgischer Sprache zu schreiben. Später verfasste er Novellen, Gedichte und den Roman Die Wahl in deutscher Sprache. Ab 1960 schrieb Hemmen immer häufiger in französischer Sprache.

Von 1945 bis 1958 war er als Lehrer tätig. Nach seinem Studium in Paris hatte er zwei Jahre lang das Amt eines Attaché im Ministerium für Erziehung in Luxemburg inne.

Von 1969 bis zu seiner Pension arbeitete er als Direktor des „Centre de réadaptation“ (ehemals „Institut médico-professionel“) in Kapellen.

Er war Gründungspräsident der „Association nationale des communautés éducatives“ und Vizepräsident der „Fédération internationale des communautés éducatives“.

Des Weiteren war er Gründungsmitglied der „Association européenne pour la promotion de la Créativité chez les personnes handicapées“, der Association „Coopérations“ in Wiltz und Mitglied des „Réseau européen des centres de réadaptation“.

Zusammen mit Nic Klecker und René Welter war er 1986 Gründungsmitglied der Literaturzeitschrift Estuaires und später der Éditions Estuaires.

Emile Hemmen starb Anfang 2021 im Alter von 97 Jahren.

Werke (Auswahl)

Publikationen und Anthologien (Auswahl)

CD / Film / Vertonung

Literatur

Commons: Emile Hemmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Dichter Emile Hemmen gestorben. In: Luxemburger Wort. 9. Januar 2021, abgerufen am 29. Mai 2021.