Émile Picot

Émile Picot

Émile Picot (* 13. September 1844 in Paris; † 24. September 1918 in Saint-Martin-d’Écublei, Département Orne) war ein französischer Romanist und Rumänist.

Leben und Werk

Picot schloss 1865 ein Jurastudium mit der Thèse Des Servitudes établies par le fait de l'homme ab. Dann war er Sekretär und (von 1866 bis 1867) Kabinettschef von Fürst Karl I. (Rumänien), sowie von 1869 bis 1872 Vizekonsul Frankreichs in Temeschwar. Von 1875 bis 1909 besetzte er in Paris an der Ecole des langues orientales vivantes (Institut national des langues et civilisations orientales oder Langues O) den ersten westeuropäischen Lehrstuhl für Rumänisch. 1874 war er Mitgründer der Société des anciens textes français (mit Gaston Paris, Paul Meyer, James Nathan de Rothschild, 1844–1881, und anderen). 1897 wurde er in die Académie des inscriptions et belles-lettres aufgenommen. 1909 kaufte er in Saint-Martin d’Ecublei (Département Orne) das Schloss du Mesnil und wurde Bürgermeister der Gemeinde.

Veröffentlichungen

Literatur

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Personendaten
NAME Picot, Émile
ALTERNATIVNAMEN Picot, Auguste Émile; Picot, Émile Auguste
KURZBESCHREIBUNG französischer Romanist und Rumänist
GEBURTSDATUM 13. September 1844
GEBURTSORT Paris
STERBEDATUM 24. September 1918
STERBEORT Saint-Martin-d’Écublei, Département Orne