Emma Aicher

Emma Aicher
Emma Aicher
Voller Name Emma Mathilda Aicher
Nation Schweden Schweden (bis 2019/2020)
Deutschland Deutschland (seit 2020/2021)
Geburtstag 13. November 2003 (22 Jahre)
Geburtsort Sundsvall, Schweden
Größe 175 cm
Gewicht 75 kg
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Verein SC Mahlstetten
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 0 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 0 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2022 Peking Mannschaft
Silber 2026 Mailand-Cortina Abfahrt
Silber 2026 Mailand-Cortina Team-Kombination
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze 2021 Cortina d'Ampezzo Mannschaft
 Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2022 Panorama Abfahrt
Silber 2022 Panorama Riesenslalom
Silber 2022 Panorama Slalom
Silber 2023 St. Anton Team-Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 13. November 2021
 Einzel-Weltcupsiege 5
 Gesamtweltcup 2. (2025/26)
 Abfahrtsweltcup 2. (2025/26)
 Super-G-Weltcup 3. (2025/26)
 Riesenslalomweltcup 18. (2025/26)
 Slalomweltcup 6. (2025/26)
 Parallelweltcup 19. (2021/22)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 2 2 0
 Super-G 3 1 0
 Riesenslalom 0 0 1
 Slalom 0 1 4
letzte Änderung: 24. Oktober 2026

Emma Mathilda Aicher (* 13. November 2003 in Sundsvall, Schweden) ist eine deutsch-schwedische Skirennläuferin, die für den Deutschen Skiverband startet. Zu Beginn der Saison 2026/27 ist sie die einzige verbliebene Allrounderin im Starterfeld des alpinen Skiweltcups, die in allen vier Disziplinen (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom) antritt. Sie konnte bereits in jeder Disziplin einen Podestplatz erreichen.

Aicher gewann drei Silbermedaillen bei olympischen Spielen (Mannschaft in Peking 2022, Abfahrt und Team-Kombination in Mailand-Cortina 2026) und eine Bronzemedaille bei alpinen Skiweltmeisterschaften (Mannschaft in Cortina d’Ampezzo 2021). Außerdem gewann sie bislang fünf Weltcuprennen, davon zwei in der Abfahrt und drei im Super-G, und wurde in der Saison 2025/26 Zweite im Gesamtklassement.

Kindheit und Jugend

Emma Aicher ist die Tochter einer schwedischen Mutter und eines deutschen Vaters und wuchs zusammen mit ihrem jüngeren Bruder in Sundsvall, einer Hafenstadt an der Ostküste Schwedens, auf. Im Slalomklub Sundsvall lernten die Geschwister im Kindergartenalter das Skifahren. Als Erstklässlerin zog Aicher mit ihrer Familie nach Engelberg in der Schweiz, wo sie erstmals an Wettkämpfen teilnahm. Zu Beginn der 5. Klasse zog die Familie zurück nach Sundsvall. Als 15-Jährige besuchte sie das Skigymnasium in Järpen, dem Hauptort der Gemeinde Åre.

2020 zog Aicher im Alter von 16 Jahren mit ihrer Familie erstmals nach Deutschland. Ab September 2020 besuchte sie das Skiinternat Berchtesgaden, was ihr anfangs nicht leicht fiel: „Es war alles neu. Die Schule, die Lehrer, die Trainer und die Sprache. Ich war erst mal überfordert.“ Ihre Schulausbildung schloss sie mit der mittleren Reife ab.

Sportlicher Werdegang

Anfänge in Nachwuchsserien und WM-Bronze

Ihren ersten internationalen Erfolg feierte Emma Aicher am 15. März 2019 mit der Goldmedaille im italienischen FIS Children Cup, als sie in der Altersklasse U16 zeitgleich mit Ulrikke Haugen den Slalom gewann – damals noch unter schwedischer Flagge. Ab November 2019 bestritt sie in Schweden ihre ersten FIS-Rennen im Slalom und Riesenslalom. Ihren ersten Sieg bei einem FIS-Rennen errang sie am 14. Dezember 2019 im Slalom von Storklinten bei Svartlå.

Seit Beginn der Saison 2020/21 startet Aicher für Deutschland. Sie begründete ihren Nationenwechsel mit den besseren Trainingsmöglichkeiten in den Alpen und dem fehlenden Platz für sie im schwedischen Skiteam. Ihr Europacup-Debüt feierte Aicher im Dezember 2020. Ihren ersten Podiumsplatz in diesem Wettbewerb errang sie am 25. Januar 2021 in Zell am See, wo sie im Slalom Dritte wurde. Ihren ersten Sieg feierte sie in der anschließenden Saison 2021/22 am 2. Dezember 2021, als sie den Slalom in Pass Thurn gewann. Bei ihren insgesamt zehn Starts in Europacup-Riesenslaloms kam sie dagegen nie unter die ersten 30.

Im Februar 2021 wurde Aicher kurzfristig für die Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo nachnominiert, noch vor ihrem ersten Einsatz im Weltcup. Mit der zehntschnellsten Qualifikationszeit auf ihrem roten Kurs im Parallelrennen verpasste sie nur knapp den achten Platz, der zum Einzug ins Achtelfinale gereicht hätte. Am folgenden Tag gewann sie zusammen mit Andrea Filser, Stefan Luitz und Alexander Schmid im Mannschaftswettbewerb die Bronzemedaille. Dabei verlor sie allerdings alle vier Duelle. Im Slalom schied sie im zweiten Durchgang aus.

Am 10. März 2021 errang Aicher bei den Juniorenweltmeisterschaften 2021 in Bansko Platz 5 im Slalom, wobei sie in der inoffiziellen U18-Wertung den ersten Platz belegte. In der Woche darauf wurde sie deutsche Meisterin im Slalom und ließ dabei unter anderem Lena Dürr und Andrea Filser hinter sich.

Einstieg in den Weltcup

Saison 2021/22

Ihr Weltcup-Debüt feierte Aicher zu Beginn der Weltcupsaison 2021/22 im Parallelrennen von Lech am 13. November 2021, in dem sie den 19. Platz belegte und damit bereits bei ihrem ersten Auftritt Weltcuppunkte erzielte. Im folgenden Slalom in Levi qualifizierte sie sich mit Startnummer 60 für den zweiten Durchgang und belegte Rang 14. Im weiteren Verlauf der Saison 2021/22 konnte sie in drei weiteren Slaloms in die Punkteränge vorstoßen und belegte am Ende Rang 28 der Disziplinwertung.

Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewann Aicher nach Platz 18 im Slalom und Platz 21 im Riesenslalom die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb, zusammen mit Lena Dürr, Linus Straßer, Julian Rauchfuss, Kira Weidle und Alexander Schmid. Dabei gewann sie zwei ihrer vier Duelle. Knapp zwei Wochen später gewann die 18-Jährige bei den Juniorenweltmeisterschaften 2022 in Panorama drei Silbermedaillen. In der Abfahrt und im Riesenslalom musste sie sich Magdalena Egger geschlagen geben, im Slalom Zrinka Ljutić.

Saison 2022/23

Emma Aicher beim Slalom in Soldeu im März 2023
Emma Aicher beim Slalom in Soldeu im März 2023

Mit Rang 9 im Slalom von Flachau erzielte Aicher am 10. Januar 2023 ihre erste Top-10-Platzierung im Weltcup. Das beste Resultat der Saison 2022/23 erreichte sie mit dem fünften Platz im Super-G von Kvitfjell am 5. März 2023. Im Gesamtweltcup erreichte sie den 40. Platz, wobei sie in den Disziplinwertungen für Abfahrt, Super-G und Slalom jeweils unter die besten 30 kam. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2023 in St. Anton gewann Aicher gemeinsam mit Elina Lipp die Silbermedaille in der Team-Kombination. In allen vier Hauptdisziplinen kam Aicher unter die Top 6, verpasste aber eine Medaille. Bei den Weltmeisterschaften 2023 in Méribel war der 8. Platz in der letztmals ausgetragenen Super-Kombination ihr bestes Resultat. In der Abfahrt schied die 19-Jährige aus, im Super-G erreichte sie Platz 18, im Riesenslalom Platz 31 und im Slalom Platz 21.

Saison 2023/24

Die Saison 2023/24 verlief nach diesem verheißungsvollen Aufstieg etwas enttäuschend und war von zahlreichen Ausfällen geprägt. So schied Aicher in sechs von zehn Slaloms vorzeitig aus. Im Gesamtklassement reichte es daher nur für den 48. Rang. Ihre besten Saisonresultate waren Platz 6 in der Abfahrt von St. Moritz und Platz 7 im Slalom von Åre.

Aufstieg zur Spitzenfahrerin

Saison 2024/25

In der Saison 2024/25 gelangen Aicher bis zu den Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm drei Top-10-Resultate im Slalom, wodurch sie sich in der Startliste wieder nach vorne arbeiten konnte. Im Super-G kam sie ebenfalls regelmäßig unter die besten 30, ohne jedoch vordere Platzierungen zu erreichen. Bei ihren drei Abfahrtsstarts erzielte sie dagegen keinen einzigen Weltcuppunkt. Bei den Weltmeisterschaften schnitt sie in den schnellen Disziplinen dann deutlich besser ab. In Abfahrt und Super-G belegte die 21-Jährige jeweils Rang 6. Im Slalom schied sie im ersten Durchgang aus.

Die guten Leistungen bei der WM markierten den Beginn ihres Aufstiegs zur Weltklassefahrerin in den schnellen Disziplinen. Mit Platz 2 hinter Cornelia Hütter erreichte Aicher am 28. Februar 2025 bei der Abfahrt von Kvitfjell erstmals einen Podestplatz im Weltcup. Am nächsten Tag feierte sie bei der zweiten Abfahrt in Kvitfjell ihren ersten Weltcupsieg, drei Hundertstel vor Lauren Macuga. Zwei Wochen später ließ Aicher in La Thuile den ersten Sieg im Super-G folgen, mit sechs Hundertsteln Vorsprung auf Sofia Goggia. Im zweiten Super-G in La Thuile schied sie nach Bestzeit bei der zweiten Zwischenzeit aus. Am Saisonende belegte sie im Gesamtweltcup Rang 15 und in der Abfahrtswertung Rang 9.

Saison 2025/26

Mit dem dritten Platz im Slalom von Levi erreichte Aicher am 15. November 2025 erstmals einen Podestplatz in einer technischen Disziplin. Einen Monat später gewann sie am 13. Dezember 2025 das zweite Abfahrtsrennen in St. Moritz vor Lindsey Vonn, der Siegerin des Vortags. Im Januar 2026 folgten ein Sieg im Super-G von Tarvisio und ein dritter Platz im Slalom von Špindlerův Mlýn.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo gewann die 22-Jährige in der Abfahrt die Silbermedaille. Auf der anspruchsvollen Strecke stand sie nach wilden Sprüngen mehrmals kurz vor dem Ausscheiden. Zwei Tage später gewann sie in der Team-Kombination als Slalomfahrerin zusammen mit Abfahrerin Kira Weidle-Winkelmann ebenfalls Silber. Während Aicher bei ihren ersten beiden Weltcupsiegen noch das Hundertstelglück auf ihrer Seite hatte, war es ihr bei Olympia nicht hold. In der Abfahrt fehlten ihr vier Hundertstel auf Siegerin Breezy Johnson und in der Team-Kombination fünf Hundertstel auf die Überraschungssiegerinnen Ariane Rädler und Katharina Huber aus Österreich. Im Super-G schied Aicher aus, im Slalom wurde sie Neunte.

Kurz nach den Olympischen Spielen feierte Aicher am 28. Februar 2026 im Super-G in Soldeu ihren bislang überlegensten Sieg mit 88 Hundertsteln Vorsprung auf Alice Robinson. Vor den beiden letzten Weltcuprennen beim Saisonfinale in Lillehammer lag Aicher im Gesamtweltcup 45 Punkte hinter Mikaela Shiffrin. Aicher belegte im Slalom den dritten Rang, während Shiffrin gewann; dadurch vergrößerte sich der Abstand auf 85 Punkte. Im letzten Rennen der Saison, einem Riesenslalom, lag Aicher nach dem ersten Durchgang auf Rang 3, Shiffrin auf Rang 17 und damit außerhalb der beim Weltcupfinale punkteberechtigten Top 15. Für den Sieg im Gesamtweltcup hätte Aicher das Rennen jedoch gewinnen müssen. Im zweiten Durchgang verbesserte sich Shiffrin auf Rang 11 und war damit nicht mehr einzuholen. Aicher fiel anschließend auf den zwölften Platz zurück. In der Disziplinwertung für die Abfahrt wurde Aicher ebenfalls Zweite, im Super-G Dritte und im Slalom Sechste.

Saison 2026/27

Zum Auftakt der Saison 2026/27 erreichte Aicher am 24. Oktober 2026 in Sölden mit dem dritten Platz hinter Paula Moltzan und Lara Colturi erstmals einen Podestplatz in einem Weltcup-Riesenslalom.

Rolle als Allrounderin

Emma Aicher beim Riesenslalom in Soldeu im Februar 2024
Emma Aicher beim Riesenslalom in Soldeu im Februar 2024

Nachdem Marco Schwarz zu Beginn der Saison 2026/27 ankündigte, keine Slaloms mehr zu fahren, ist Emma Aicher die letzte noch aktive Person im alpinen Skiweltcup, die in allen vier Disziplinen antritt. Die Rolle des Allrounders ist selten geworden, da die Disziplinen unterschiedliche körperliche und technische Anforderungen stellen. Zudem müssen Vielstarter die begrenzte Trainingszeit auf die einzelnen Disziplinen aufteilen und haben während der Saison weniger Zeit zur Regeneration.

Aicher will dennoch an ihrem umfangreichen Rennprogramm festhalten. Als Grund dafür nennt sie vor allem die Abwechslung: „Ich liebe Skifahren und mag die Abwechslung. Heute Slalom, morgen Abfahrt – da wird mir nie langweilig.“ Zudem glaubt sie, dass sie sich durch die unterschiedlichen Disziplinen weiterentwickle und ihr beispielsweise das Training für den Riesenslalom auch in der Abfahrt weiterhelfe. Müdigkeit aufgrund der vielen Renneinsätze fürchtet sie ebenfalls nicht, da Rennen für sie Spaß und keine Belastung seien. Pläne des Weltverbands FIS, den Rennkalender auszuweiten, sieht sie aber kritisch.

Fahrstil

Emma Aicher zeichnet sich gerade in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G durch einen besonders „weichen“ Fahrstil mit minimalem Kanteneinsatz aus. Ihr Fahrstil bildet damit einen Gegensatz zu dem von Sofia Goggia, die für ihren risikofreudigen und aggressiven Fahrstil bekannt ist. Felix Neureuther beschrieb Aichers Art, Ski zu fahren, folgendermaßen: „Ganz charakteristisch ist bei ihr das Gefühl. Sie weiß, wie man ökonomisch mit möglichst wenig Aufwand extrem schnell fahren kann. Es ist diese Kunst, genau zu wissen, wann kann man den Ski gehen lassen, ohne viel aufzukanten.“ Aicher gilt daher auch als eine der besten Gleiterinnen im Weltcup. Ihre eigentümliche, enge Hockposition erinnert dabei an die von Katja Seizinger. Ihre feinfühlige Fahrweise ermöglicht es Aicher, viel Geschwindigkeit aus steilen Passagen in Flachstücke mitzunehmen. Daher erzielt sie auch häufig Abschnittsbestzeiten im letzten, meist flachen Streckenabschnitt.

Schwächen zeigt Aicher dagegen in besonders anspruchsvollen Kurven sowie in steilen und stark drehenden Abschnitten, wie sie gerade im Riesenslalom oft vorkommen. In diesen Passagen stößt ihre auf minimalen Kanteneinsatz ausgerichtete Technik an Grenzen. Trifft sie hier den Schwungansatz nicht optimal, muss sie oft nachdrücken oder ist mit dem Schwung zu spät dran. Dadurch muss sie eine längere Strecke fahren oder Geschwindigkeitsverluste hinnehmen. Überraschend war daher ihr dritter Platz im Riesenslalom von Sölden, mit seinem schwierigen Steilhang, zu Beginn der Saison 2026/27, nachdem sie bei ihren vorherigen drei Versuchen nicht über Platz 28 herauskam. Auffällig ist auch Aichers oft verhalten wirkender Start aus dem Starthäuschen, verglichen mit den energischen Stockschüben und Schlittschuhschritten der meisten Kontrahentinnen.

Persönliches

Emma Aicher wohnt in Salzburg, in der Nähe ihrer Trainer und ihres Servicemannes. Sie ist Mitglied des SC Mahlstetten, da ihr Vater aus diesem Ort stammt. Sie ist Sportsoldatin der Bundeswehr im Dienstgrad eines Unteroffiziers.

In Fernsehinterviews tritt Aicher meist zurückhaltend und wortkarg auf. „So was macht mich schon nervös,“ meinte sie bezüglich ihrer Gefühlslage vor Fernsehauftritten. Vorschläge, mehr zu reden oder Medientraining zu absolvieren, wies sie damit zurück, dass sie sich nicht verändern könne und wolle. Abseits der Öffentlichkeit gibt sich Aicher jedoch deutlich lockerer. Laut einem Artikel des Bayerischen Rundfunks habe sie viel Spaß mit ihren Teamkolleginnen und sei auch im Weltcupumfeld sehr beliebt. Zusammenschnitte ihrer knappen Interviewantworten kursieren zudem mittlerweile im Internet und hätten einen gewissen Kultstatus erlangt. Mit negativer Kritik in sozialen Netzwerken gehe sie gelassen um. Sie habe sich entsprechende Kommentare noch nie zu Herzen genommen und lache häufig darüber. Um auch bei Wettkämpfen ihre Gelassenheit zu bewahren, arbeitet sie seit 2023 mit einer Mentaltrainerin zusammen.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2021/2271.71––––––28.5919.12
2022/2340.21729.4828.59––23.110––
2023/2448.19127.5528.5239.3135.53––
2024/2515.5469.18015.19441.1917.153––
2025/262.13232.4533.35418.1356.381––

Weltcupsiege

  • 14 Podestplatzierungen, davon 5 Siege:
Nr.DatumOrtLandDisziplin
1.1. März 2025KvitfjellNorwegenAbfahrt
2.13. März 2025La ThuileItalienSuper-G
3.13. Dezember 2025St. MoritzSchweizAbfahrt
4.18. Januar 2026TarvisioItalienSuper-G
5.28. Februar 2026SoldeuAndorraSuper-G

Europacup

DatumOrtLandDisziplin
2. Dezember 2021Pass ThurnÖsterreichSlalom
3. Dezember 2021Pass ThurnÖsterreichSlalom

Junioren-Weltmeisterschaften

  • Bansko 2021: 5. Slalom
  • Panorama 2022: 2. Abfahrt, 2. Riesenslalom, 2. Slalom, 4. Super-G, 11. Mannschaftswettbewerb
  • St. Anton 2023: 2. Team-Kombination, 4. Super-G, 4. Slalom, 5. Riesenslalom, 6. Abfahrt

Weitere Erfolge

Auszeichnungen

Statistik

Legende

11. Platz
22. Platz
33. Platz
#4.–30. Platz (Weltcuppunkte)
#Ab 31. Platz (Keine Weltcuppunkte)
NQNicht qualifiziert für 2. Durchgang
DNFAusfall
DNF1Ausfall im 1. Durchgang
DNF2Ausfall im 2. Durchgang

Olympische Spiele und Weltmeisterschaften

2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
Internationales Olympisches Komitee Olympische Winterspiele
Abfahrt – 2 0-1-0 / 1
Super-G – DNF 0-0-0 / 1
Riesenslalom 21 19 0-0-0 / 2
Slalom 18 9 0-0-0 / 2
Team-Kombination 2 0-1-0 / 1
Mannschaft 2 0-1-0 / 1
Internationaler Ski-Verband Alpine Skiweltmeisterschaften
Abfahrt – DNF 6 0-0-0 / 2
Super-G – 18 6 0-0-0 / 2
Riesenslalom – 31 23 0-0-0 / 2
Slalom – 21 DNF1 0-0-0 / 2
Kombination – 8 0-0-0 / 1
Parallelrennen 19 – 0-0-0 / 1
Team-Kombination 17 0-0-0 / 1
Mannschaft 3 – – 0-0-1 / 1
2020/21 2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Starts 2 3 5 5 5 20
1. Platz 0 0 0 0 0 0
2. Platz 0 1 0 0 2 3
3. Platz 1 0 0 0 0 1
Top 3 1 1 0 0 2 4
Top 10 1 1 1 2 3 8
Ausfälle 0 0 1 1 1 3

Weltcup

Gesamtweltcup

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 37 38 39 34 37 1/40
Starts 10 23 32 32 36 1 134
1. Platz 0 0 0 2 3 0 5
2. Platz 0 0 0 1 3 0 4
3. Platz 0 0 0 0 4 1 5
Top 3 0 0 0 3 10 1 14
Top 3 Ø pro Start 0 % 0 % 0 % 9 % 28 % 100 % 10 %
Top 10 0 2 3 9 21 1 36
Top 10 Ø pro Start 0 % 9 % 9 % 28 % 58 % 100 % 27 %
Ausfälle 3 3 13 10 6 0 35
Ausfälle Ø pro Start 30 % 13 % 41 % 31 % 17 % 0 % 26 %
Punkte 71 217 191 546 1323 60 2408
Punkte Ø pro Start 7,1 9,4 6,0 17,1 36,8 60,0 18,0
Weltcup-Position 71 40 48 15 2 3

Abfahrtsweltcup

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
 Lake Louise 31 0-0-0 / 2
21
 St. Moritz 15 6 5 1-0-0 / 5
23 1
 Crans-Montana 25 23 0-0-0 / 3
DNF
 Kvitfjell 23 2 5 1-1-0 / 4
1
 Val-d’Isère 24 10 0-0-0 / 2
 Altenmarkt-Zauchensee DNF 6 0-0-0 / 2
 Cortina d’Ampezzo DNF 31 0-0-0 / 2
 Beaver Creek 43 0-0-0 / 1
 St. Anton am Arlberg DNF 0-0-0 / 1
 Tarvisio 5 0-0-0 / 1
 Soldeu 4 0-0-0 / 1
 Val di Fassa 2 0-1-0 / 2
12
2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 9 9 8 6 9 0/9
Starts – 6 6 5 9 – 26
1. Platz 0 0 1 1 2
2. Platz 0 0 1 1 2
3. Platz 0 0 0 0 0
Top 3 0 0 2 2 4
Top 3 Ø pro Start 0 % 0 % 40 % 22 % 15 %
Top 10 0 1 2 8 11
Top 10 Ø pro Start 0 % 17 % 40 % 89 % 42 %
Ausfälle 0 3 1 0 4
Ausfälle Ø pro Start 0 % 50 % 20 % 0 % 15 %
Punkte 48 55 180 453 736
Punkte Ø pro Start 8,0 9,2 36,0 56,6 28,3
Weltcup-Position 29 27 9 2

Super-G-Weltcup

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
 Lake Louise 21 0-0-0 / 1
 St. Moritz 33 DNF 16 DNF 0-0-0 / 4
 St. Anton am Arlberg DNF 17 0-0-0 / 3
DNF
 Kvitfjell 27 23 DNF 4 0-0-0 / 6
5 17
 Val-d’Isère 10 11 0-0-0 / 2
 Altenmarkt-Zauchensee DNF 0-0-0 / 2
39
 Crans-Montana 27 DNF 0-0-0 / 2
 Beaver Creek 28 0-0-0 / 1
 Cortina d’Ampezzo 10 0-0-0 / 1
 Garmisch-Partenkirchen 24 0-0-0 / 1
 La Thuile 1 1-0-0 / 2
DNF
 Sun Valley 9 0-0-0 / 1
 Tarvisio 1 1-0-0 / 1
 Soldeu 1 1-1-0 / 2
2
 Val di Fassa DNF 0-0-0 / 1
2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 9 8 9 9 8 0/9
Starts – 6 7 9 8 – 30
1. Platz 0 0 1 2 3
2. Platz 0 0 0 1 1
3. Platz 0 0 0 0 0
Top 3 0 0 1 3 4
Top 3 Ø pro Start 0 % 0 % 11 % 38 % 13 %
Top 10 1 1 3 4 9
Top 10 Ø pro Start 17 % 14 % 33 % 50 % 30 %
Ausfälle 2 2 2 3 9
Ausfälle Ø pro Start 33 % 29 % 22 % 38 % 30 %
Punkte 59 52 194 354 659
Punkte Ø pro Start 9,8 7,4 21,6 44,3 22,0
Weltcup-Position 28 28 15 3

Riesenslalom-Weltcup

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
 Kranjska Gora NQ 15 24 NQ 0-0-0 / 4
 Åre NQ NQ NQ 4 0-0-0 / 4
 Sölden NQ NQ 28 3 0-0-1 / 4
 Killington NQ 19 0-0-0 / 2
 Mont-Tremblant DNF1 12 0-0-0 / 4
16 NQ
 Lienz NQ 0-0-0 / 1
 Jasná DNF1 0-0-0 / 1
 Soldeu NQ 0-0-0 / 1
 Semmering DNF2 19 0-0-0 / 2
 Kronplatz NQ 0-0-0 / 1
 Sestriere NQ 0-0-0 / 1
 Sun Valley DNF2 0-0-0 / 1
 Copper Mountain NQ 0-0-0 / 1
 Špindlerův Mlýn 10 0-0-0 / 1
 Hafjell 12 0-0-0 / 1
2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 9 10 11 9 10 1/12
Starts 1 1 9 8 9 1 29
1. Platz 0 0 0 0 0 0 0
2. Platz 0 0 0 0 0 0 0
3. Platz 0 0 0 0 0 1 1
Top 3 0 0 0 0 0 1 1
Top 3 Ø pro Start 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 100 % 3 %
Top 10 0 0 0 0 2 1 3
Top 10 Ø pro Start 0 % 0 % 0 % 0 % 22 % 100 % 10 %
Ausfälle 0 0 2 2 0 0 4
Ausfälle Ø pro Start 0 % 0 % 22 % 25 % 0 % 0 % 14 %
Punkte 0 0 31 19 135 60 245
Punkte Ø pro Start 0 0 3,4 2,4 15,0 60,0 8,4
Weltcup-Position – – 39 41 18 3

Slalom-Weltcup

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
 Levi 14 NQ DNF2 9 3 0-0-1 / 8
23 NQ 23
 Killington NQ NQ DNF1 DNF2 0-0-0 / 4
 Lienz DNF1 DNF1 0-0-0 / 2
 Zagreb DNF2 11 0-0-0 / 2
 Kranjska Gora 13 DNF2 DNF2 8 0-0-0 / 4
 Schladming DNF2 0-0-0 / 1
 Åre 18 11 7 DNF1 2 0-1-0 / 5
 Semmering 19 8 DNF1 0-0-0 / 3
 Flachau 9 NQ 8 DNF2 0-0-0 / 4
 Špindlerův Mlýn 28 3 0-0-1 / 3
14
 Soldeu DNF1 DNF2 0-0-0 / 2
 Courchevel DNF1 DNF1 3 0-0-1 / 3
 Jasná 22 0-0-0 / 1
 Gurgl DNF1 9 0-0-0 / 2
 Sestriere 6 0-0-0 / 1
 Sun Valley 13 0-0-0 / 1
 Copper Mountain DNF2 0-0-0 / 1
 Hafjell 3 0-0-1 / 1
2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 9 11 11 10 10 0/10
Starts 8 10 10 10 10 – 48
1. Platz 0 0 0 0 0 0
2. Platz 0 0 0 0 1 1
3. Platz 0 0 0 0 4 4
Top 3 0 0 0 0 5 5
Top 3 Ø pro Start 0 % 0 % 0 % 0 % 50 % 10 %
Top 10 0 1 1 4 7 13
Top 10 Ø pro Start 0 % 10 % 10 % 40 % 70 % 27 %
Ausfälle 3 1 6 5 3 18
Ausfälle Ø pro Start 38 % 10 % 60 % 50 % 30 % 38 %
Punkte 59 110 53 153 381 756
Punkte Ø pro Start 7,4 11,0 5,3 15,3 38,1 15,8
Weltcup-Position 28 23 35 17 6

Parallelrennen

2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Pod / St
 Lech 19 0-0-0 / 1
2021/22 2022/23 2023/24 2024/25 2025/26 2026/27 Gesamt
Rennen 1 1 – – – –
Starts 1 – – – – – 1
Punkte 12 12
Commons: Emma Aicher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Christoph Klaucke: Neue deutsche Ski-Hoffnung wurde gar nicht in Deutschland geboren. In: merkur.de. 12. Februar 2026, abgerufen am 2. November 2026.
  2. 1 2 3 4 Emma Aicher: Wer ist das Ski-Juwel. In: sport1.de. 5. März 2025, abgerufen am 2. November 2026.
  3. ↑ Fredrik Israelsson: Alpina talangen från Sundsvall tävlar för Tyskland och gör succé i Europacupen. In: svt.se. 6. Februar 2021, abgerufen am 6. November 2026 (schwedisch).
  4. 1 2 Andreas Kornes: Emma Aicher: „Wow, da ist schon ein bisschen was passiert“. In: augsburger-allgemeine.de. 31. Juli 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  5. ↑ Toni Blasey: Deutsche Olympia-Hoffnung profitiert von Kindheit in Schweden. In: merkur.de. 12. Februar 2026, abgerufen am 2. November 2026.
  6. 1 2 3 4 Julia Scharf: Ski-Ass Emma Aicher: „Ich war überfordert“. In: br.de. 17. April 2025, abgerufen am 2. November 2026.
  7. ↑ Moritz Thienen, Sophie Affeldt: Deutschlands Ski-Juwel Aicher: „Wenn jemand wie Maria das sagt ...“ In: sport1.de. 1. Mai 2025, abgerufen am 6. November 2026.
  8. ↑ Alpecimbra FIS Children Cup – Slalom U16 – Women – Official Results, Webseite der FIS vom 15. März 2019, abgerufen am 15. Februar 2021 (PDF, 770 kB)
  9. ↑ Ski-WM, Parallel-Riesenslalom: Schmid, Luitz, Straßer und Filser weiter. In: sport1.de. 16. Februar 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  10. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Alpine Skiing Results - Cortina d'Ampezzo (ITA) 2020/2021. Abgerufen am 5. November 2026 (englisch).
  11. ↑ FIS Alpine JWC Bansko 2021 auf Instagram. 10. März 2021, abgerufen am 6. November 2026 (englisch).
  12. ↑ Ski alpin: Aicher und Norys überraschend Deutsche Meister. In: br.de. 27. März 2021, archiviert vom Original am 27. März 2021; abgerufen am 20. Januar 2023.
  13. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Alpine Skiing Results - Beijing (CHN) 2021/2022. Abgerufen am 5. November 2026 (englisch).
  14. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Audi FIS Ski World Cup Results – La Thuile (ITA) 2024/2025. Abgerufen am 5. November 2026 (englisch).
  15. ↑ Moritz Leihkamm: Olympia: Emma Aicher holt Abfahrts-Silber bei Drama um Lindsey Vonn. In: bild.de. 8. Februar 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  16. ↑ Schwarz verlässt Slalom-Disziplin. In: kaernten.orf.at. 6. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  17. 1 2 3 4 Annika Schultz: Emma Aicher: „Heute Slalom, morgen Abfahrt“. In: derstandard.de. 23. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  18. 1 2 Thomas Gaber: Emma Aicher spricht im Interview mit Eurosport über Mikaela Shiffrin und Gesamtweltcup: „Ich brauche die Abwechslung“. In: eurosport.de. 16. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  19. ↑ „Eigentlich voll“: Aicher kritisiert Pläne zur Ausweitung des Rennkalenders. In: kicker.de. 10. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  20. ↑ Florian Kinast: Emma Aicher: Warum ihr Fahrstil im Ski-Weltcup so besonders ist. In: sportsillustrated.de. 23. Oktober 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  21. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Audi FIS Ski World Cup Results – Lillehammer (NOR) 2025/2026. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  22. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Audi FIS Ski World Cup Results – Tarvisio (ITA) 2025/2026. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  23. ↑ International Ski and Snowboard Federation: FIS | Audi FIS Ski World Cup Results – Soelden (AUT) 2026/2027. Abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  24. ↑ Eva Breitenstein: Dank Emma Aicher träumt Deutschland wieder gross. In: nzz.ch. 14. Dezember 2025, abgerufen am 6. November 2026.
  25. ↑ Simon Schneider: Ski-Sensation Emma Aicher: Wie ihr Geheimritual sie unschlagbar macht. In: schwaebische.de. 23. Juli 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  26. ↑ Die Bundeswehr bei Olympia 2026 in Italien. In: bundeswehr.de. 22. Februar 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  27. 1 2 Victor List: Cool auf der Piste, schüchtern in den Medien. In: sportschau.de. 27. November 2025, abgerufen am 6. November 2026.
  28. 1 2 Dominik Rosing: Ski-Ass Emma Aicher im Interview: Hasskommentare gegen Sportler? „Oft lache ich halt drüber“. In: focus.de. 1. November 2026, abgerufen am 6. November 2026.
  29. ↑ Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. In: bundespraesident.de. 30. Mai 2022, abgerufen am 30. Mai 2022.