Dieser Artikel erläutert die Bezeichnung einer heiligen Messe; zum Engelamt als Bezeichnung für das Bischofsamt in Katholisch-apostolischen Gemeinden siehe Katholisch-apostolische Gemeinden#Organisation.
Ein Engelamt ist eine feierliche heilige Messe („Amt“) zu regional und zeitlich unterschiedlichen Anlässen.
Auch die mitternächtliche Christmette zu Weihnachten kann Engelamt genannt werden, weil das Evangelium mit dem Gesang der Engel bei der Geburt Jesu(Lk 2,13fEU) schließt. Die heilige Messe am Morgen des Weihnachtstages (Missa in aurora) ist dann das „Hirtenamt“ wegen des Evangeliums von der Anbetung der Hirten(Lk 2,15–20EU).
„Engelamt“ ist ein Name für ein Requiem bei der Beerdigung eines getauften Kindes. Dabei wurden früher die liturgischen Texte der Votivmesse von den heiligen Engeln benutzt. Damit sollte dem Volksglauben Rechnung getragen werden, dass solche Kinder zu Engeln werden. Seit der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils gibt es eigene Texte für das Messproprium beim Begräbnis eines Kindes.