Engelbert Obernosterer

Engelbert Obernosterer (* 28. Dezember 1936 in Sankt Lorenzen im Lesachtal, Kärnten) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Engelbert Obernosterer war jüngstes von sieben Kindern eines Bergbauern. Er besuchte das Internatsgymnasium Tanzenberg bei Klagenfurt. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Wien arbeitete er ab 1965 als Volks- und Hauptschullehrer, ab 1975 AHS-Kunsterzieher in Hermagor im Gailtal.

1975 erschien sein Heimatroman „Ortsbestimmung“ (Wien-München), 1980 die Kurzgeschichten „Der senkrechte Kilometer“ enthalten „Studien zum Landleben“ – die sich kritisch mit den Begleiterscheinungen des Fremdenverkehrs auseinandersetzen und auch in Filmszenen umgesetzt wurden – 1988 „Am Zaun der Welt“, 1990 der Roman „Die Bewirtschaftung des Herrn R.“ und 1993 der Roman „Verlandungen“.

Er emanzipierte sich von der bäuerlichen Lebensweise und reflektierte deren Lebensform in seinen Werken. In die Kategorie der satirisch-kritischen Heimatliteratur fällt auch das Buch „Vom Ende der Steinhocker“ (1998) sowie „Grün. Eine Verstrickung“ (2001). Die Werk-Ausgabe im Kitab-Verlag in Klagenfurt begann mit der Miniaturensammlung „Die Mäher und die Grasausreißer“ (2002) und „Bodenproben“ (2003). 2004 veröffentlichte er das Theaterstück „Paolo Santonino“, das in Dellach im Gailtal uraufgeführt wurde. 2005 setzte er seiner Heimat in seinem Buch „Mythos Lesachtal“ ein Denkmal.

Anerkennungen

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Siegreicher Poet: „Das haut mich aus den Socken!“ vom 15. November 2022, abgerufen am 17. September 2025
  2. ↑ Dominik Lach: Hermagor ehrt seine Bürger: Zwei Ehrenbürgerschaften verliehen. In: meinbezirk.at. 18. Juli 2025, abgerufen am 19. Juli 2025.