
Das Enhanced Serial Peripheral Interface (eSPI) ist eine serielle Schnittstelle für die Kommunikation des Prozessors mit Peripheriegeräten in PC-Systemen und eingebetteten Systemen. Es basiert auf dem Serial Peripheral Interface (SPI), das in den 1980er Jahren entstand, und dem Low Pin Count (LPC)-Bus und stellt eine Kombinationen daraus dar.
eSPI wurde von Intel 2012 eingeführt und hat sich seitdem zu einem Industriestandard mit dem Ziel entwickelt, die Anzahl der erforderlichen Leitungen im Vergleich zu dem vorhergehenden ISA-Bus zu reduzieren und den Durchsatz im Vergleich zu LPC zu erhöhen. Des Weiteren wurde die Betriebsspannung auf 1,8 V festgelegt, um eSPI-Peripheriegeräten die gemeinsame Nutzung von SPI-Flashspeichern mit dem Prozessor zu ermöglichen, was der LPC-Bus nicht erlaubte.
Das eSPI findet Anwendung unter anderem in folgenden Bereichen: