Enhanced Serial Peripheral Interface

Blockdiagramm für die Anwendung von eSPI in Kombination mit LPC in einem PC-System

Das Enhanced Serial Peripheral Interface (eSPI) ist eine serielle Schnittstelle für die Kommunikation des Prozessors mit Peripheriegeräten in PC-Systemen und eingebetteten Systemen. Es basiert auf dem Serial Peripheral Interface (SPI), das in den 1980er Jahren entstand, und dem Low Pin Count (LPC)-Bus und stellt eine Kombinationen daraus dar.

eSPI wurde von Intel 2012 eingeführt und hat sich seitdem zu einem Industriestandard mit dem Ziel entwickelt, die Anzahl der erforderlichen Leitungen im Vergleich zu dem vorhergehenden ISA-Bus zu reduzieren und den Durchsatz im Vergleich zu LPC zu erhöhen. Des Weiteren wurde die Betriebsspannung auf 1,8 V festgelegt, um eSPI-Peripheriegeräten die gemeinsame Nutzung von SPI-Flashspeichern mit dem Prozessor zu ermöglichen, was der LPC-Bus nicht erlaubte.

Merkmale und Funktionen

Anwendungen

Das eSPI findet Anwendung unter anderem in folgenden Bereichen:

Einzelnachweise

  1. ↑ Enhanced Serial Peripheral Interface (eSPI) – Interface Base Specification for Client and Server Platforms. Rev 1.0. Intel, Januar 2016, abgerufen am 9. Dezember 2023 (englisch).
  2. 1 2 Enhanced Serial Peripheral Interface eSPI – 002 – ID:631119. Intel® 500 Series Chipset Family On-Package Platform Controller Hub Datasheet Volume 1. In: intel.com. Abgerufen am 6. Dezember 2023 (englisch).
  3. ↑ eSPI – New, Cost Effective and Higher Performance Design Standards for LPC Peripherals and Other Devices. In: totalphase.com. 11. Juli 2016, abgerufen am 6. Dezember 2023 (englisch).
  4. ↑ Enhanced Serial Peripheral Interface (eSPI) – 005 – ID:633935. Intel® Pentium® Silver and Intel® Celeron® Processors Datasheet, Volume 1. In: intel.com. Abgerufen am 6. Dezember 2023 (englisch).
  5. ↑ N8835A eSPI Protocol Trigger and Decode [Discontinued]. In: keysight.com. Abgerufen am 6. Dezember 2023 (englisch).