Enten Eller ist eine italienische Band des Creative Jazz.
Die Electro-Jazz-Band Enten Eller wurde 1984 vom Gitarristen Maurizio Brunod und dem Schlagzeuger Massimo Barbiero gegründet. Das erste Album Streghe erschien 1987, eingespielt mit der Cellistin Loredana Guarneri, dem Bassisten Rocco de Lucia, dem Flötisten Mario Simeoni, dem Pianisten Ugo Boscai und dem Sopransaxophonisten Walter Lonardi. Bei den Aufnahmen zu folgenden Alben kamen Musiker wie Carlo Actis Dato, Giovanni Maier, Alberto Mandarini, Lauro Rossi und Achille Succi hinzu, außerdem Gastmusiker wie Tim Berne (auf Melquiades, 1999, und Auto da Fé, 2001), Javier Girotto (Ecuba, 2010), Giancarlo Schiaffini (E(x)stinzione, 2020), Iva Bittová (Lisistrata, 2024) und Gianluigi Trovesi (Elpida, 2026).
Enten Eller habe „ein Gespür für das Unerwartete“ und würde eine ganz eigene Art von Jazz darbieten, hieß es im Jazz Journal. Während Gitarre und Schlagzeug die Band auf dem Boden hielten, würden insbesondere die Bläser [in Euclide, 2003] neue Wege gehen, was bisweilen zu außergewöhnlichen Ergebnissen führe, meint Steve Loewy in Allmusic. Das gesamte Album sei gespickt mit besonderen Momenten und setze damit eine zwei Jahrzehnte alte Tradition hochkarätiger Musikalität fort, die sich oft jeder Kategorisierung entziehe.
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