| Eophyllophila | ||||||||||||
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Eophyllophila sp. in Thailand | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Eophyllophila | ||||||||||||
| Townsend, 1926 |
Eophyllophila ist eine Zweiflüglergattung aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Das Taxon wurde 1926 von dem US-amerikanischen Entomologen Charles Henry Tyler Townsend eingeführt. Typusart ist Eophyllophila elegans Townsend, 1926. Der Gattungsname mit dem Präfix eo altgriechisch für „erster“ bezieht sich offenbar auf das Taxon Phyllophila, ein Synonym von Phyllophilopsis.
Die Gattung Eophyllophila gehört zur Tribus Blondeliini innerhalb der Unterfamilie Exoristinae.
Die Eophyllophila-Arten haben Körperlängen von etwa 7–8 mm. Townsend (1926) beschrieb die Gattung in etwa wie folgt: Die Fliegen sind sehr schmal und länglich. Der Kopf ist nur wenig breiter als hoch. Das Stirnprofil ist schwach gewölbt, stark abfallend, länger als das Gesichtsprofil, letzteres leicht zurückweichend. Das Mundrandprofil ist nahezu gerade und etwa so lang wie das Gesichtsprofil. Das Hinterhauptsprofil ist unten etwas vorgewölbt. Der Clypeus ist deutlich, aber nur leicht eingesenkt, annähernd dreieckig, kaum 1¼-mal so lang wie seine Breite unten. Es gibt keinen Gesichtskiel. Das Epistom ist auf einen schmalen Rand reduziert. Dieser ist nicht aufgebogen und über die gesamte Breite reichend. Die Facialia sind kahl, abgeflacht-strangartig, nach unten hin divergierend. Die Vibrissen sind kräftig, überkreuzt, auf Höhe des seitlichen Mundrandes, aber unterhalb des Niveaus des mittleren Mundrandes. Die Vibrissenachse ist kürzer als die Fühlerachse, letztere entspricht gut der Hälfte der Kopfhöhe. Der Rüssel (Proboscis) ist etwa halb so lang wie die Kopfhöhe. Die Labella sind groß. Die Taster (Palpen) sind so lang wie das dritte Fühlerglied, beim Männchen schlank. Die Fühlerbasis befindet sich auf Höhe der Augenmitte. Das zweite Fühlerglied ist kurz. Das dritte Fühlerglied ist bei den Männchen kaum dreimal so lang wie das zweite, schmal. Die Arista (Fühlerborste) ist bis zur Spitze ziemlich dicht kurz befiedert. Die Augen sind fast unmerklich behaart, reichen nicht bis auf Höhe der Vibrissen, in der unteren Hälfte hinten stark abgestutzt. Der Scheitel misst bei den Männchen kaum 1/7 der Kopfbreite. Die Stirn ist in der hinteren Hälfte gleich breit, erweitert sich dann rasch auf fast das Dreifache der Scheitelbreite an der Fühlerbasis. Das Gesicht ist in der Mitte etwa halb so breit wie der Kopf. Die Stirnborsten sind dünn, lang, aufrecht, dicht stehend, 2 unterhalb der Fühlerbasis, insgesamt 12 bis 14, bei den Männchen sind 2 haarartige Vertikalborsten vorhanden. Die inneren Vertikalborsten sind konvergent bis fast überkreuzt. Bei den Männchen fehlen sowohl nach vorn als auch nach hinten gerichtete Fronto-Orbitalborsten. Die Frontalia sind bei den Männchen nach hinten verengt, in der Mitte mehr als dreimal so breit wie ein Parafrontale, nehmen den größten Teil der hinteren Stirnhälfte ein. Das Ocellardreieck ist klein und undeutlich abgegrenzt. Die Ocellarborsten sind nach vorn gerichtet. Die Parafrontalia sind in der hinteren Hälfte fast vollständig verdrängt. Die Parafazialien sind kahl, schmal und nach unten stark verjüngt, zapfenartig, nicht so breit wie die Fazialien. Es sind keine fazio-orbitalen Borsten vorhanden. Die Ptilinalnaht erreicht kaum das Niveau der Vibrissen. Die Wangen messen etwa 1/5 der Augenlänge. Die Wangenfurchen sind hakenartig gekrümmt. Der Kopf ist klein. Es sind keine geno-orbitale Borsten vorhanden. Der Thorax ist nicht ganz so breit wie der Kopf. Das Präscutum ist kürzer als das Postscutum. Folgende Borstenanordnung gilt: 2 sternopleurale Borsten, 1 posthumerale Borste, 3 post-intraalare Borsten, 3 postsuturale dorsozentrale Borsten, 2 schwache präakrostichale Borsten, 1 oder 2 schwache postakrostichale Borsten, 3 lange laterale Scutellarborsten, wobei die basale etwas kürzer ist. Die apikalen Scutellarborsten sind sehr fein, haarartig und parallel verlaufend. Eine haarartige diskale Scutellarborste ist vorhanden. Die Flügel sind lang und mäßig breit. Der Costaldorn ist lang und kräftig. Flügelader R1 ist kahl. R5 ist ohne oder mit einem kaum wahrnehmbaren Haar an der Basis. Die Zelle 5R ist genau an der Flügelspitze offen. Der Cubitulus bildet einen sanft gekrümmten stumpfen Winkel, der etwas mehr als 1/5 der Flügelbreite vom Hinterrand entfernt liegt. M1 ist vor der Spitze eingebogen. Es befindet sich keine Falte am Cubitulus. M3 ist gerade. C1 ist kahl, kräftig bis zum Flügelrand reichend, der letzte Abschnitt sehr kurz. Die (oberen) Calyptrae (Squamae, obere Schüppchen) sind fast rund, nach hinten deutlich verbreitert. Die unteren Calyptrae (Squamulae, untere Schüppchen) sind kaum 1/4 so groß wie die oberen. Die Beine sind lang und schlank, die Tarsen etwas länger als die Tibien. Die hinteren Tibien sind mit einigen langen Borsten besetzt. Die mittleren und hinteren Metatarsen sind etwa so lang wie die nachfolgenden Glieder. Die Krallen sind bei den Männchen sehr lang. Der Hinterleib der Männchen ist lang und schlank-konisch, doppelt so lang wie der Thorax, alle 4 Segmente von gleicher Länge. Das 1. Segment weist eine mediane Randborste auf. Das 2. und 3. Segment sind mit einer Reihe von Randborsten sowie einer medianen Diskalborste besetzt. Das 4. Segment ist mit einer Reihe von Randborsten und einer Reihe von Diskalborsten besetzt. Alle Segmente sind ober- und unterseits mit langen, spärlich verteilten Haaren besetzt. Diese sind kürzer als die Makrochaeten (kräftige Borsten). Das Hypopygium der Männchen ist klein und verborgen. Das 4. Segment ist in Seitenansicht unterseits zur Spitze hin schräg abgestutzt.
Die Gattung Eophyllophila kommt in der östlichen Paläarktis, in der Orientalis und in der Afrotropis vor.
Die Vertreter der Gattung Eophyllophila sind Endoparasitoide. Wirte sind offenbar noch nicht bekannt.
Die Gattung Eophyllophila umfasst folgende Arten: