| Erebusa calobates | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Erebusa calobates | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Erebusa | ||||||||||||
| Yeo & Ng, 1999 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Erebusa calobates | ||||||||||||
| Yeo & Ng, 1999 |
Erebusa calobates ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Erebusa. Die höhlenbewohnende (troglobionte) Süßwasserkrabbe kommt nur in der Provinz Khammuan im Zentrum von Laos vor. Hier besiedeln sie kleine Bachläufe und isolierte Tümpel, selten treten sie auch außerhalb des Wassers an den Höhlenwänden auf. Der Gattungsname ist vom griechischen Gott der Finsternis Erebus abgeleitet, der Artzusatz wegen der langen Beine von altgriechisch kalobates ‚Stelzenläufer‘.
Der Carapax von Erebusa ist etwas breiter als lang, relativ hoch und im vorderen Bereich zusammengedrückt und längs konvex. Die epigastrischen und postorbitalen Kämme sind deutlich und abgerundet. Stirn und Augenhöhlen sind sehr schmal, die Augen sind, typisch für Höhlenbewohner, stark reduziert. Der äußere Augenwinkel ist stark reduziert und von oben kaum auszumachen. Der Epibranchialzahn ist dreieckig, der vordere Seitenrand leicht konvex. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist breit-rechteckig und weist eine deutliche Mittelrinne auf. Der vorn-äußere Winkel des Merus ist ohrförmig. Der Exopodit überragt die Oberkante des Ischiums und seine Geißel ist etwa so lang wie der Merus breit.
Die Scherenbeine haben einen verlängerten Merus. Die Schreitbeine sind sehr lang und dünn. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist bei Männchen deutlich, die zwischen S3/S4 undeutlich. Das Pleon der Männchen ist schmal-dreieckig. Die Seitenränder des sechsten Somiten sind konkav, die des Telsons stark konkav. Das erste Gonopodium ist schlank und gewellt, sein Endsegment ohne rückenseitige Falte. Das vorletzte Segment weist eine schmale, halsartige Einziehung vor dem Ende auf. Das Endsegment des zweiten Gonopodiums ist länger als das halbe Grundglied.
Der Carapax der Art wird bis 23 mm breit und 20 mm lang. Er ist größtenteils purpurfarben, die Bauchseite und der untere Stirnrand sind gräulich-weiß.