Erhard Apeltauer

Erhard Apeltauer (* 1952/1953) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler.

Laufbahn

Apeltauer nahm 1970 mit der bundesdeutschen Juniorennationalmannschaft an der Europameisterschaft in Athen teil und erzielte im Turnierverlauf im Schnitt 6,3 Punkte je Einsatz.

Er spielte ab der Saison 1971/72 mit dem Hamburger TB in der Basketball-Bundesliga. Im April 1974 stand er mit Hamburg im Endspiel um den DBB-Pokal. Apeltauer erzielte in der Partie 14 Punkte, man verlor aber deutlich gegen TuS 04 Leverkusen. Später spielte er mit dem MTV Wolfenbüttel in der Bundesliga. und im Europapokal. 1976 wurde er mit der Mannschaft jeweils Zweiter in der Meisterschaft als auch im Pokalwettbewerb. Zwischen 1975 und 1977 bestritt er 24 A-Länderspiele für die bundesdeutsche Nationalmannschaft.

1978 wechselte Apeltauer von Wolfenbüttel zum SSC Göttingen, mit dem er 1980 deutscher Meister wurde. Anschließend wechselte er zu den Giants Osnabrück mit denen er 1982 in die 2. Basketball-Bundesliga und 1983 in die erste Liga aufstieg und für die er ebenfalls im Europapokal auflief. Ab 1985 spielte er wieder für Göttingen in der Bundesliga. Während seiner Karriere kam er in der höchsten deutschen Spielklasse auf insgesamt 2344 erzielte Punkte.

Als Trainer führte er die BG 74 Göttingen 1988 zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Beruflich wurde er als Handelslehrer tätig.

Einzelnachweise

  1. ↑ Erhart Apeltauer. In: FIBA. (archive.org [abgerufen am 22. März 2018]).
  2. ↑ Trotz Niederlage: Beim HTB hat noch keiner aufgegeben. In: Hamburger Abendblatt. 17. Januar 1972, archiviert vom Original am 21. September 2019; abgerufen am 30. Januar 2024.
  3. ↑ Dieter Kertscher: Basketball auf Weltniveau: In der Lindenhalle Tradition. In: Wolfenbütteler Zeitung. (archive.org [abgerufen am 22. März 2018]).
  4. ↑ Korac Cup 1975-76 (Game details). In: Linguasport. Archiviert vom Original am 31. Juli 2023; abgerufen am 22. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. ↑ Dieter Kertscher: Spitzenklub statt „Dorfverein“. In: Braunschweiger Zeitung. (archive.org [abgerufen am 22. März 2018]).
  6. ↑ Hans-Joachim Mahr: Erhard Apeltauer. In: Mahr.sb-vision.de. Archiviert vom Original am 27. Februar 2024; abgerufen am 22. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. ↑ 170 Jahre und drei Titel. In: Göttinger Tageblatt. 17. Juni 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 22. September 2025.
  8. 1 2 Donald Mason ist Pizzafahrer, Christian Grahl Vizekanzler. In: Stadtsportbund Göttingen e.V. Archiviert vom Original; abgerufen am 25. Mai 2019.
  9. ↑ Harald Pistorius: BC Giants: Das Wiedersehen der Riesen in Osnabrück. In: Neue Osnabrücker Zeitung. (archive.org [abgerufen am 22. März 2018]).
  10. ↑ Saison 1983/1984. In: USC Heidelberg. (archive.org [abgerufen am 22. März 2018]).
  11. ↑ Korać Cup 1983-84. In: Pearl Basket. Archiviert vom Original am 30. November 2024; abgerufen am 22. März 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  12. ↑ Favorit BSC Köln verlor mit Pauken und Trompeten. In: Die Welt. 23. September 1985, abgerufen am 12. April 2021.
  13. ↑ Die besten Erstliga-Scorer seit '75. In: Deutscher Basketball Bund e.V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 54.
  14. ↑ Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): Zeitschrift Basketball, Saisonausgabe 1988/89. 1988.
Personendaten
NAME Apeltauer, Erhard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Basketballspieler
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert