
Erich Bentrup (* 29. April 1891 in Aachen; † 31. Juli 1968 in Schwerin, DDR) war ein deutscher Architekt und Grafiker, der vor allem in Schwerin wirkte.



Bentrup gründete 1921 nach dem Studium ein Architekturbüro in Schwerin. 1921 war er neben Richard Zscheked, Hermann Koenemann, Georg Schütz und Egon Tschirch einer der Künstler, die für 70 Ortschaften in den damaligen Ländern Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz Vorlagen für die Scheine des sogenannten „Reutergeldes“ entwarfen. In den 1920er- und 1930er-Jahren prägten er sowie Paul Nehls und Hans Stoffers durch ihre Bauten das Stadtbild von Schwerin. Er entwarf in dieser Zeit sowohl im expressionistischen Stil als auch im nachexpressiven Stil der Neuen Sachlichkeit.
Auch in der DDR-Zeit plante er verschiedene Bauten, nunmehr im Stil des realsozialistischen Neoklassizismus.
Zu den denkmalgeschützten Bauwerken in Schwerin zählen u. a. seine Bauten Handelshaus Thams & Garfs, das Capitol Schwerin und die Wohn- und Geschäftshäuser Wismarsche Straße 126 und 132.
Bentrup wurde auf dem Alten Friedhof in Schwerin beerdigt; das Grab ist erhalten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bentrup, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 29. April 1891 |
| GEBURTSORT | Aachen |
| STERBEDATUM | 31. Juli 1968 |
| STERBEORT | Schwerin |