Erich Hubala (* 24. März 1920 in Kremsier, Tschechoslowakei; † 8. Januar 1994 in München) war ein deutscher Kunsthistoriker. Er war Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Hubala wuchs als Sohn des Gymnasiallehrers Franz Hubala und seiner Frau Anna in Kremsier auf. 1939 bestand er sein Abitur. Die Jahre 1941 bis 1947 verbrachte er im Kriegsdienst und in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft nahm er ein Studium der Kunstgeschichte in Wien auf. Er wurde im Jahre 1951 mit seiner von Hans Jantzen betreuten Arbeit Zierobelisken. Studien zur Architektur des 16. Jahrhunderts promoviert.
Hubala wurde daraufhin Assistent von Hans Sedlmayr an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ab 1969 war er Ordinarius an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 1974 folgte er dem Ruf der Universität Würzburg und war dort Lehrstuhlinhaber für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte bis zu seiner Emeritierung. Seit 1989 war er korrespondierendes Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft.
Zu seinen Schülern zählen u. a. Frank Büttner, Bernhard Schütz, Erich Schneider, Rudolf Kuhn, Wolfger A. Bulst, Kristina Hermann Fiore. Hans-Peter Porzner studierte bei Hubala 1979 bis 1981.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hubala, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 24. März 1920 |
| GEBURTSORT | Kremsier, Tschechoslowakei |
| STERBEDATUM | 8. Januar 1994 |
| STERBEORT | München |