Erich Raemisch

Erich Raemisch (erster von links) 1954 mit Hermann Linnemann, Ludwig Erhard und Wolfgang Hoffmann

Erich Raemisch (* 22. Oktober 1896 in Prenzlau; † 31. Dezember 1958 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Wirtschaftsfunktionär.

Leben und Tätigkeit

Raemisch war der Sohn des Fabrikbesitzers Erich Raemisch und seiner Ehefrau Emma, geb. Tank. Er studierte in Berlin, Bonn und Freiburg. Er wurde zum Dr. rer. pol. promoviert.

Von 1922 bis 1945 hatte Raemisch führende Positionen in der Seidenindustrie inne. Insbesondere fungierte er lange Jahre als Geschäftsführer des Vereins Deutscher Seidenwebereien in Krefeld. Zugleich war er Geschäftsführer der Teilgruppe Seidenindustrie der Fachgruppe Textilindustrie des Reichsverbandes der deutschen Industrie.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Raemisch von 1946 bis 1949 Generaldirektor der Rheinischen Kunstseiden AG.

Von 1949 bis 1952 amtierte Raemisch dann als Ministerialdirektor im Bundeswirtschaftsministerium. 1952 ging er in den Ruhestand. Zudem war er Mitglied der Aufsichtsräte diverser Industriekonzerne sowie der European Association for economic and Social Development.

Ehe

Raemisch war verheiratet mit Ellen Arnthal (1891–1958), Schwester des Kunstmalers Eduard Arnthal.

Schriften

Literatur

Commons: Erich Raemisch – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Geburtsregister des Standesamtes Prenzlau Nr. 553/1896.
Personendaten
NAME Raemisch, Erich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Wirtschaftsfunktionär
GEBURTSDATUM 22. Oktober 1896
GEBURTSORT Prenzlau
STERBEDATUM 31. Dezember 1958
STERBEORT Freiburg im Breisgau