Erich Triebel

Erich Triebel (* 23. Februar 1894; † 21. Oktober 1971) war ein deutscher Paläontologe und Mikropaläontologe.

Biografie

Triebel war ein führender Ostrakoden-Forscher und galt als Meister auf dem Gebiet optischer Mikrofotografie von Fossilien. Triebel war der erste Direktor (ab 1943) der Mikropaläontologie-Sammlung am Senckenberg-Museum, was er bis 1969 blieb, als er die Leitung an Heinz Malz abgab. Für seine überragenden Forschungen erhielt er am 10. November 1944 ehrenhalber den Titel „Doktor der Naturwissenschaften“ der Universität Frankfurt am Main. Während seiner beruflichen Zeit als Wissenschaftler veröffentlichte er viele Kurzschriften und ein Buch zu seinen Entdeckungen. Auch dadurch hatte er Kontakte in der ganzen Welt.

Vor seiner Zeit am Senckenberg-Institut war er Volksschullehrer in Moxa/Thüringen und danach in Frankfurt am Main. Schon während seiner Zeit als Volksschullehrer forschte er für die Universität Frankfurt in seiner freien Zeit an Ostracoden. Seine Tochter, Brigitte Erika Triebel (verheiratete Lauf), war als seine Assistentin als Laborantin ebenfalls am Senckenberg-Institut angestellt und übte den Beruf bis zur Geburt der Tochter Annette 1963 aus.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bruno Freyberg: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476–1965) Teil II: Biographisches Autoren-Register, Geologica Bavarica 71, Bayerisches Geologisches Landesamt 1974
Personendaten
NAME Triebel, Erich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Paläontologe und Mikropaläontologe
GEBURTSDATUM 23. Februar 1894
STERBEDATUM 21. Oktober 1971