Erik Dal (* 20. Dezember 1922 in Grenå; † 2. November 2006 in Frederiksberg) war ein dänischer Literaturhistoriker und Bibliothekar.
Nach seinem Schulbesuch in Vordingborg studierte Erik Dal von 1941 bis 1949 Dänische Sprache und Literatur sowie Musikwissenschaft an der Universität Kopenhagen. Nach seinem Studienabschluss arbeitete er zunächst von 1950 bis 1952 als Gymnasiallehrer. Seit 1953 war er als Bibliothekar an der Königlichen Bibliothek in Dänemark tätig, ab 1963 war er dort Erster Bibliothekar und Leiter der dänischen Abteilung. Von 1952 bis 1961 und ab 1965 hatte er außerdem einen Lehrauftrag an der Universität Kopenhagen bzw. war dort als Mitglied der Prüfungskommission für den Schuldienst tätig. Im Jahre 1960 erwarb er an der Universität Kopenhagen den Doktortitel. Von 1967 bis 1974 war er Fachleiter an der dänischen Bibliotheksschule. Von 1974 bis 1991 war er schließlich als Geschäftsführer der „Danske Sprog- og Litteraturselskab“ im Einsatz und für die Herausgabe von Textausgaben verantwortlich. Erik Dal gab etliche Werke dänischer Prosa und Lyrik heraus, beschäftigte sich mit dem Buchdruck in Dänemark und dem Werk von Hans Christian Andersen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dal, Erik |
| ALTERNATIVNAMEN | Dal, Per Johan Erik (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | dänischer Literaturhistoriker und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 20. Dezember 1922 |
| GEBURTSORT | Grenå |
| STERBEDATUM | 2. November 2006 |
| STERBEORT | Frederiksberg |