
Erik Schöne Staaff (* 4. März 1867 in Stockholm; † 22. August 1936) war ein schwedischer Romanist und Hispanist.
Erik Staaff war der Sohn des Politikers Albert Staaff (1821–1895) und der Bruder des Politikers Karl Staaff (1860–1915), sowie des Journalisten und Literaten Pehr Gustav Staaff (1856–1903). Er ist nicht zu verwechseln mit dem Altphilologen Erik Staaff (1860–1950), der fast im gleichen Jahr (1897) an der gleichen Universität (Uppsala) promovierte.
Staaff studierte in Uppsala und habilitierte sich dort über Le suffixe -arius dans les langues romanes (Uppsala 1896). Von 1903 bis 1904 hielt er sich in Spanien auf. 1906 wurde er in Uppsala Professor, Ende 1908 Ordinarius für romanische Philologie (als Nachfolger von Per Adolf Geijer, 1841–1919, und Kollege von Carl Wahlund, 1846–1913). Wissenschaftlich machte er sich vor allem als Hispanist einen Namen, unter anderem durch Arbeiten über den Cantar de Mio Cid. Er war Grand Officier der Ehrenlegion.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Staaff, Erik |
| ALTERNATIVNAMEN | Staaff, Erik Schöne; Staaff, Eric; Schöne, Erik |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Romanist und Hispanist |
| GEBURTSDATUM | 4. März 1867 |
| GEBURTSORT | Stockholm |
| STERBEDATUM | 22. August 1936 |