Erika Tophoven (geboren 17. Mai 1931 in Dessau) ist eine deutsche Übersetzerin und Autorin.
Erika Schöningh wuchs kriegsbedingt in Ostfriesland auf. Sie studierte Englisch und Französisch und machte ein Diplom als Übersetzerin aus dem Englischen. Sie reiste 1956 nach Paris, wo sie Elmar Tophoven kennenlernte, der unter anderen Samuel Beckett ins Deutsche übertrug. Schöningh wurde fortan an der Übersetzungsarbeit beteiligt, wobei sie Beckett ihre Ergebnisse vorlasen und mit ihm diskutierten. Sie heirateten und bekamen zwei Söhne. Erika Tophoven übersetzte, teilweise zusammen mit ihrem Mann, Romane, Theaterstücke und Hörspiele aus dem Englischen und Französischen, vornehmlich Werke von Samuel Beckett und Nathalie Sarraute, daneben auch Hélène Cixous, Agota Kristof, Victor Segalen und Georges Simenon. Beim NWDR moderierte sie drei Sendungen.
Auf Elmar Tophovens und ihre Beharrlichkeit ging 1978 die Gründung des Europäischen Übersetzer-Kollegiums in Straelen zurück.
Nach Elmar Tophovens und Becketts Tod 1989 zog sie nach Berlin. Sie schrieb ein Buch über Becketts Verhältnis zu Deutschland und dessen Deutschlandreise 1936.
| Personendaten | |
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| NAME | Tophoven, Erika |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Übersetzerin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1931 |
| GEBURTSORT | Dessau |