Erna Weiland

Erna Weiland (um 1912)

Erna Weiland, geb. Schmidt (* 5. August 1888 in Herzwolde; † 16. Mai 1954 in Berlin-Buch) war eine deutsche Politikerin.

Leben

Weiland war die Tochter des Försters Otto Schmidt. Sie gehörte der SPD an. Am 15. Dezember 1918 wurde sie, damals Hausfrau im zu Mecklenburg-Strelitz gehörenden Fürstenberg (Havel), als einzige Frau in die Verfassunggebende Versammlung von Mecklenburg-Strelitz gewählt. Damit war sie die erste und für eine Woche auch die einzige deutsche Parlamentarierin in einem Reichs- und Landtag überhaupt.

In der Verfassunggebenden Versammlung sprach sie nur ein Mal zum Erhalt des Neustrelitzer Theaters. Als Beruf wurde in den Unterlagen des Landtags „Ehefrau“ angegeben. Nach ihrer Scheidung heiratete sie 1922 zum zweiten Mal. Die Ehe wurde 1929 wieder geschieden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Strelitzius (André Gross): Persönlichkeit der Demokratiegeschichte: Neue Spur von Erna Weiland gefunden. In: strelitzius.com. 10. März 2021, abgerufen am 27. Januar 2023.
Personendaten
NAME Weiland, Erna
ALTERNATIVNAMEN Schmidt, Erna (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Politikerin (SPD), MdL
GEBURTSDATUM 5. August 1888
GEBURTSORT Herzwolde
STERBEDATUM 16. Mai 1954
STERBEORT Berlin-Buch