Ernst Consentius

Ernst Consentius (* 1. Dezember 1876 in Berlin; † 2. Mai 1937 ebenda) war ein deutscher Literaturhistoriker und Bibliothekar.

Leben

Consentius studierte Philologie, Geschichte und Kunstgeschichte. Er wurde 1901 in Bern promoviert. Im Jahr 1917 musste er Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg leisten. Nach Kriegsende begann er als Volontär an der Preußischen Staatsbibliothek, wo er 1920 Assistent und noch im selben Jahr Hilfsbibliothekar wurde. Erst 1927 wurde er zum Bibliotheksrat befördert.

Consentius beschäftigte sich zunächst hauptsächlich mit der Geschichte des Journalismus und des älteren Berliner Zeitungswesens. Er gab darüber hinaus Werke von Gotthold Ephraim Lessing und Gottfried August Bürger heraus. Erst später wandte er sich der Inkunabelkunde zu. Bekannt wurde er besonders durch eine öffentlich ausgetragene Forschungskontroverse mit dem Inkunabelforscher Konrad Haebler über die Nachweise von oft unbekannten Druckern und ihrer Typen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Consentius, Ernst
KURZBESCHREIBUNG deutscher Literaturhistoriker und Bibliothekar
GEBURTSDATUM 1. Dezember 1876
GEBURTSORT Berlin
STERBEDATUM 2. Mai 1937
STERBEORT Berlin