Ernst Penninger

Ernst Penninger (* 9. Oktober 1919 in Hallein; † 7. Oktober 1995 ebd.) war ein österreichischer Heimatforscher und Archäologe.

Leben und Wirken

Ernst Penninger studierte nach der Matura 1938 an der Gewerbeschule in Salzburg und absolvierte die Ausbildung auf dem Gebiet der Elektrotechnik. Außerdem gehörte zu seiner Ausbildung die Meisterprüfung im Müller- und Bäckergewerbe. Ab 1952 war er bei der Salzbergbahn Hallein tätig und wurde dort 1966 Betriebsleiter. Zunächst nebenamtlich arbeitete er seit 1949 am Stadtmuseum Hallein als Kustos. Penninger interessierte sich sehr stark für das Gebiet der Ur- und Frühgeschichte, besuchte Lehrveranstaltungen hierzu an der Universität Salzburg und nahm intensiv an den Ausgrabungen auf dem Dürrnberg bei Hallein teil. Über die dortigen Funde vor allem aus der Keltenzeit publizierte er. Außerdem wirkte er auch an anderen Grabungen in der Region mit. Von 1970 bis 1989 war Penninger Leiter des Keltenmuseums in Hallein sowie von 1976 bis 1984 Landesarchäologe des Bundeslands Salzburg. Im Jahre 1974 verlieh ihm die Universität Salzburg die Ehrendoktorwürde. 1981 wurde er mit dem Ehrentitel "Hofrat" ausgezeichnet.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Penninger, Ernst. In: Jan Filip / Enzyklopädisches Handbuch zur Ur- und Frühgeschichte Europas, Bd. 2. Kohlhammer, Stuttgart 1969, S. 1013; Ernst Penninger (Archäologe). In: Salzburg Wiki (Salzburger Nachrichten); Ernst Penninger. In: Austria-Forum (beides abgerufen am 9. Februar 2026).
Personendaten
NAME Penninger, Ernst
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Heimatforscher und Archäologe
GEBURTSDATUM 9. Oktober 1919
GEBURTSORT Hallein
STERBEDATUM 7. Oktober 1995
STERBEORT Hallein