Schon als Kind kam er nach Mannheim, wo er zur Schule ging und auch den größten Teil seines Lebens verbrachte. Die wirtschaftlichen Ressourcen der Familie waren knapp: Das Studium an der Technischen Hochschule Karlsruhe musste er vorzeitig abbrechen. Er arbeitete dann als Volontär in dem Mannheimer Architekturbüro Köchler und Karch und anschließend bei dem Mannheimer Architekten Rudolf Tillessen. Von 1906 bis 1919 betrieb er zusammen mit Josef Huge ein gemeinschaftliches Büro. Sie waren auch auf der Baukunstausstellung 1909 in Mannheim vertreten. Plakat und Katalog der Ausstellung gestaltete Ernst Plattner.
Plattners Architekturbüro wurde von seinem Sohn Andreas weitergeführt.
Andreas Plattner: Ernst Plattner 1880–1966. Ein Architektenleben in Mannheim. In: Mannheimer Hefte, Jahrgang 1994, S. 39–47.
Ferdinand Werner: Mannheimer Villen. Architektur und Wohnkultur in den Quadraten und der Oststadt (mit Beiträgen von Andreas Schenk und Tobias Möllmer) (= Beiträge zur Mannheimer Architektur- und Baugeschichte, Band6.) Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, ISBN 978-3-88462-289-6.
↑Monika Ryll: Bauhaus-Architektur. Einzug der Moderne in Mannheim. 2. Auflage, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., Mannheim 2024, ISBN 978-3-00-079638-8, S. 20.
↑siehe dazu: Monika Ryll: Wohnhaus Wilhelm Rothschild Oststadt. In: Dies.: Bauhaus-Architektur. Einzug der Moderne in Mannheim. 2. Auflage, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., Mannheim 2024, ISBN 978-3-00-079638-8, S. 36f.
↑Monika Ryll: Wohnhaus Dr. Alfred Narath Oststadt. In: Dies.: Bauhaus-Architektur. Einzug der Moderne in Mannheim. 2. Auflage, Rhein-Neckar-Industriekultur e.V., Mannheim 2024, ISBN 978-3-00-079638-8, S. 32.