Ernst Sobotha (* 27. September 1901 in Halberstadt; † 29. September 1992 in Frankenberg/Eder) war ein deutscher Geowissenschaftler, Hydrogeologe, Geograph und Gymnasiallehrer.
Sobotha machte sein Abitur bereits mit 17 Jahren. Im Anschluss studierte er Naturwissenschaften und promovierte 1923 als 22-jähriger in Göttingen mit Auszeichnung in den Geowissenschaften über die Landschaftsentwicklung im Eichsfeld. Trotz Lehrbefähigung für das Gymnasium bekam er erst 1930 eine Anstellung. Zunächst unterrichtete er in Fulda, danach in Günthers bei Tann (Rhön). Nach dem Krieg wurde Sobotha in Frankenberg (Eder) heimisch; dort unterrichtete er von 1953 bis 1966 an der Edertalschule.
Parallel zu seiner Tätigkeit im Schuldienst war Sobotha bis ins hohe Alter auch noch wissenschaftlich tätig, was durch seine zahlreichen geologischen und landschaftskundlichen Veröffentlichungen belegt ist. So erkannte er, dass die Auslaugung des Zechsteinsalzes im tieferen Untergrund das Landschaftsbild der Fulda- und Saaleregion geprägt hat. In den Mittelgebirgen Rhön und Vogelsberg identifizierte Sobotha zahlreiche Verebnungsflächen, die er in Blockbildern veranschaulichte.
Auch noch im Ruhestand blieb Sobotha seiner pädagogischen Berufung treu, indem er die Teilnehmer bei Wettbewerben für jugendliche Forscher mit großem Einsatz anleitete und begleitete. Die Stiftung „Jugend forscht“ vergibt ihm zu Ehren einen Ernst-Sobotha-Preis für gewässerkundliche Arbeiten.
| Personendaten | |
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| NAME | Sobotha, Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geowissenschaftler, Hydrogeologe, Geograph und Gymnasiallehrer |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1901 |
| GEBURTSORT | Halberstadt |
| STERBEDATUM | 29. September 1992 |
| STERBEORT | Frankenberg/Eder |