| Reiherschnäbel | ||||||||||||
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Gewöhnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium), Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Erodium | ||||||||||||
| L’Hér. ex Aiton |






Die Reiherschnäbel (Erodium) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Die etwa 60 bis 75 Arten der Gattung sind weltweit verbreitet. Sie kommen hauptsächlich in den gemäßigten Zonen in Europa, Afrika und Australien vor.
Es sind ein-, zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die Pflanzenteile sind behaart. Die hauptsächlich in grundständigen Rosetten und gegen- oder wechselständig angeordneten, gestielten Laubblätter sind einfach oder zusammengesetzt, oft fein gefiedert. Nebenblätter sind vorhanden.
Die Blüten stehen selten einzeln, meist zu zweit bis neunt in end- oder achselständigen doldigen Blütenständen. Die gestielten, oft kleinen, fünfzähligen, radiärsymmetrischen bis schwach zygomorphen, zwittrigen Blüten. Sie sind denen der Gattung Storchschnäbel (Geranium) ähnlich. Die fünf Kelchblätter sind frei. Die fünf freien, genagelten Kronblätter weisen Farben von rosa über violett bis blau auf. Ein Diskus ist vorhanden. Es sind zwei Kreise mit je fünf Staubblättern vorhanden, von ihnen sind nur fünf fertil; die Staminodien stehen zwischen den fertilen Staubblättern. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. In jedem der fünf Fruchtknotenfächer gibt es nur eine Samenanlage. Der Griffel endet in fünf Narben.
Die Spaltfrüchte sind wie bei allen Geraniaceae storchschnabelförmig und zerspringen in fünf einsamige Teilfrüchte. Der borstige „Fruchtschnabel“ (die Granne) rollt sich bei der Reife, durch das Trocknen schraubiger Innenstrukturen bedingt, engschraubig im bohnischen Wicklungssinn ein.
Hier nur eine Auswahl:
Wenige Erodium-Arten und vor allem ihre Sorten werden im Garten und in Parks als Bodendecker, für Steingärten oder Mauerspalten verwendet.