Die sogenannten Eroica-Variationen (15 Variationen mit Finale alla Fuga) op. 35 stehen in Es-Dur und sind ein Variationswerk für Klavier von Ludwig van Beethoven.
Wie Beethovens Skizzen belegen, komponierte er diese Variationen im Juli und August 1802, etwa gleichzeitig mit der 2. Sinfonie und dem 3. Klavierkonzert. Am 18. Oktober 1802 bot er sie dem Verlag Breitkopf & Härtel zum Druck an und bezeichnete sie als „auf eine wircklich ganz neue Manier bearbeitet“.
Das Thema stammt aus den Contretänzen für Orchester WoO 14 (Nr. 7) und wurde von Beethoven bereits in der Ballettmusik zu Die Geschöpfe des Prometheus verwendet. Deshalb wird es auch Prometheus-Thema genannt. Den Namen Eroica-Variationen erhielt dieser Zyklus erst im Nachhinein, denn Beethoven verwendet es auch im Finale seiner 3. Sinfonie, der Eroica, das ebenfalls in Variationsform angelegt ist.
