Das Essener System ist eine Sammlung von taktischen Hinweisen zum Doppelkopfspiel gemäß den Regeln des Deutschen Doppelkopf-Verbandes.
Essener Doppelkopfspieler (Claus Günther, Jörg Passenberg und Heinz Zedler) des Doppelkopfvereins Geknickte Dulle Essen e. V. formulierten dabei Anfang der 1990er Jahre Grundprinzipien, mit denen mittels damals innovativer Spieltechniken die zu erwartenden Punktgewinne für Doppelparteien erhöht werden sollten.
Prinzipien waren dabei:
Im Deutschen Doppelkopfverband haben sich die innewohnenden Grundideen seit dem Erscheinen (1990er Jahre) weitgehend durchgesetzt und es wurden zahlreiche Versuche gestartet, diese zu erweitern oder durch Gegenstrategien gewinnbringend zu durchkreuzen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich einige Teile der taktischen Vorschläge im DDV so etabliert haben, dass sie inzwischen zu einem inoffiziellen Standard bei Doppelkopfturnieren des DDV zu zählen sind (u. a. „Große Abfrage“, „Neunzig fordern“).