| Eucnide | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Eucnide | ||||||||||||
| Zucc. |
Eucnide ist eine Pflanzengattung in der Familie der Blumennesselgewächse (Loasaceae). Die 14 Arten sind von den USA über Mexiko bis Guatemala verbreitet.

Eucnide-Arten handelt es sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit Nesselhaaren besetzt.
Die meist wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind breit-eiförmig bis annähernd kreisrund, am Rand schwach gelappt und tief gesägt bis zugespitzt.
Die Blütenstände sind ein einfaches Dichasium oder endständig und thyrsenähnlich, gelegentlich mit langem, abschließendem Monochasium. Vor jeder Einzelblüte stehen zwei brakteose oder frondose Vorblätter.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf freien, grünen Kelchblätter sind lanzettlich, bandförmig oder schmal-eiförmig, und kürzer als die Kronblätter. Die fünf gelbweißen, gelben oder orangefarbenen, bis zur Hälfte ihrer Länge verwachsenen Kronblätter sind schmal-eiförmig bis eiförmig. Die 15 bis über 150 Staubblätter stehen über den Kronblättern und sind von gleicher Form und Größe. Die Staubfäden sind bis zum Ansatz hin unverwachsen, Staminodien fehlen. Die Narbe ist drei- bis fünffach gelappt.
Der Fruchtstiel ist gelegentlich zur Reifezeit stark verlängert. Die gestielten Kapselfrüchte sind zylindrisch bis kegelförmig, sie öffnen sich anhand von drei bis fünf Klappen am oberen Ende der Frucht. Die Samen sind eiförmig.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 42.


Die Gattung ist von den südwestlichen USA bis Guatemala verbreitet, ihr Mannigfaltigkeitszentrum liegt in Mexiko.
Erstbeschrieben wurde Eucnide 1844 durch Joseph Gerhard Zuccarini. Die Gattung wird in die Unterfamilie Mentzelioideae eingeordnet.
Zur Gattung Eucnide zählen 14 Arten: