An der Dombauhütte in Münster (St.-Paulus-Dom) leistete Busmann ab 1947 seine Lehr- und Praxisjahre als Stein- und Bildhauer bis 1952 ab. Anschließend studierte er an der Werkkunstschule Münster bei Kurt Schwippert Angewandte und Freie Plastik (1956–1957 als Meisterschüler). Ab 1957 war Busmann als Dozent für Plastisches Gestalten an der Werkkunstschule Wuppertal tätig und folgte damit Schwippert nach Wuppertal. Die Werkkunstschule ging zunächst 1974 in die Gesamthochschule Wuppertal auf, die seit 2003 den Namen Bergische Universität Wuppertal führt. Bis zur Emeritierung 1995 hatte Busmann an der Universität eine Professorenstelle. Neben der Lehrtätigkeit an der Universität fertigte Busmann freie und auftragsgebundene bildhauerische Arbeiten, sein Schwerpunkt lag dabei auf Säulen und Stelen sowie Kleinplastiken und Plaketten.
1961/00: Mitwirkung an der Gedenktafel für die Opfer des Zweiten Weltkriegs im Barmer Rathaus, die von Kurt Schwippert entworfen wurde.
1962/00: Gedenktafeln zur Erinnerung an die Wuppertaler Synagogen, die von Kurt Schwippert entworfen wurden.
1966/67: Mitwirkung an dem kunstvollen Aluminiumguss-Eingangsportal am alten Gebäude HC des Campus Haspel (Abriss 2011), das von Guido Jendritzko (1925–2009) entworfen wurde.
1967/00: Grabplatte für den Maler und Plastiker Eduard Dollerschell damals auf dem katholischen Friedhof Sonnborn, ab 1982 im Niederbergischen Museum in Wülfrath.
1967/00: Gedenktafel für die im Zweiten Weltkrieg Gefallenen des Städtischen Gymnasiums Sedanstraße (Zusatztafel zum Ehrenmal von C. J. Mangner von 1921).
1971/00: Bronzetafel und Gestaltung der Wilhelm-Vorwerk-Anlage am Höhenweg im Barmer Wald.
1980/81: Bronzerelief Kreuzeslandschaft im Forum der St.-Anna-Schule in Elberfeld.
1988/00: Reliefbildnis des Firmeninhaber Hermann Quante († 1985) im Eingangsbereich des Entwicklungs- und Fertigungszentrums der Firma Quante an der Uellendahler Straße.
Gedenktafel für die Opfer des Zweiten Weltkriegs im Barmer Rathaus
Gedenktafeln zur Erinnerung an die Barmer Synagoge
Gedenktafeln zur Erinnerung an die Elberfelder Synagoge
Eingangsportal am Fachbereich Architektur
Wilhelm-Vorwerk-Gedenktafel
Ausstellungen
2010: Werkschau im Studio der Bergischen Kunstgenossenschaft (im Kolkmannhaus) aus Anlass seines 80. Geburtstag und 50-jähriger Mitgliedschaft in der BKG (Einzelausstellung)
Georg Schwarzbauer: Eugen Busmann. In: Sabine Selchow (Red.): Künstler im Wuppertal. 76 Porträts. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Wuppertal. Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1983, ISBN 3-87294-230-1, S. 22–23.
Oliver Zybok:Sechs Künstler der Bergischen Kunstgenossenschaft: Helga Elben, Rainer Storck, Enric Rabasseda, Eugen Busmann, Kurt Luhn, Sabine Tschierschky. eine Ausstellung der Stadtsparkasse Wuppertal; [anläßlich der Ausstellung „Sechs Künstler der Bergischen Kunstgenossenschaft“ im September 1996]. Hrsg.: Stadtsparkasse Wuppertal, Abteilung für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Wuppertal 1996.
1234567Ruth Meyer-Kahrweg:Denkmäler, Brunnen und Plastiken in Wuppertal. (Biographien der beteiligten Künstler). Hrsg.: Von der Heydt-Museum. Born, Wuppertal 1991, ISBN 3-87093-058-6, S.28–29.
↑Christine Ellrich-Schumann:Eduard Dollerschell.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am4.März 2016;abgerufen am 5.März 2015.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ellrich-schumann.de
12Eva Rowedder:Skulpturensammlung. Hrsg.: Von der Heydt-Museum. Wuppertal 1987, ISBN 3-89202-004-3, S.48,217.