Eugen Busmann

Eugen Felix Busmann (* 28. Dezember 1929 in Emsdetten; † 25. Februar 2015 in Wuppertal) war deutscher Bildhauer und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

An der Dombauhütte in Münster (St.-Paulus-Dom) leistete Busmann ab 1947 seine Lehr- und Praxisjahre als Stein- und Bildhauer bis 1952 ab. Anschließend studierte er an der Werkkunstschule Münster bei Kurt Schwippert Angewandte und Freie Plastik (1956–1957 als Meisterschüler). Ab 1957 war Busmann als Dozent für Plastisches Gestalten an der Werkkunstschule Wuppertal tätig und folgte damit Schwippert nach Wuppertal. Die Werkkunstschule ging zunächst 1974 in die Gesamthochschule Wuppertal auf, die seit 2003 den Namen Bergische Universität Wuppertal führt. Bis zur Emeritierung 1995 hatte Busmann an der Universität eine Professorenstelle. Neben der Lehrtätigkeit an der Universität fertigte Busmann freie und auftragsgebundene bildhauerische Arbeiten, sein Schwerpunkt lag dabei auf Säulen und Stelen sowie Kleinplastiken und Plaketten.

Eugen Busmann war über 50 Jahre Mitglied der Bergischen Kunstgenossenschaft (BKG) und des Westdeutschen Künstlerbundes. Seit 1954 beteiligte er sich im In- und Ausland an Einzel- und Gruppenausstellungen.

Busmann lebte in Wuppertal-Ronsdorf.

Werke

Ausstellungen

Literatur

in der Reihenfolge des Erscheinens

Commons: Eugen Busmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Gudrun Haberberger: Wuppertaler Künstlerverzeichnis. Hrsg.: Von der Heydt-Museum. Wuppertal 2000, ISBN 3-89202-042-6, S. 66.
  2. ↑ Traueranzeige. In: Westdeutsche Zeitung. 28. Februar 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 4. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 Ruth Meyer-Kahrweg: Denkmäler, Brunnen und Plastiken in Wuppertal. (Biographien der beteiligten Künstler). Hrsg.: Von der Heydt-Museum. Born, Wuppertal 1991, ISBN 3-87093-058-6, S. 28–29.
  4. 1 2 Meike Nordmeyer: Bergische Kunstgenossenschaft würdigt Eugen Busmann. In: Westdeutsche Zeitung. 19. Februar 2010, abgerufen am 4. März 2015.
  5. ↑ Eugen Busmann. Bergische Kunstgenossenschaft, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2015; abgerufen am 4. März 2015.
  6. ↑ Gedenktafel für die Opfer des Zweiten Weltkriegs im Barmer Rathaus. denkmal-wuppertal.de, 16. August 2011, abgerufen am 4. März 2015.
  7. ↑ Die Gedenktafeln zur Erinnerung an die Wuppertaler Synagogen. denkmal-wuppertal.de, 1. Juni 2011, abgerufen am 4. März 2015.
  8. ↑ Baubeginn am Campus Haspel. Pressestelle der Bergischen Universität Wuppertal, 8. April 2014, archiviert vom Original am 3. Januar 2015; abgerufen am 4. März 2015.
  9. ↑ Christine Ellrich-Schumann: Eduard Dollerschell. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 5. März 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  10. 1 2 Eva Rowedder: Skulpturensammlung. Hrsg.: Von der Heydt-Museum. Wuppertal 1987, ISBN 3-89202-004-3, S. 48, 217.