Eulerscher Polyedersatz

✔ Der uns vertraute Würfel mit 8 Ecken, 12 Kanten und 6 Flächen erfüllt mit den Eulerschen Polyedersatz

Der Eulersche Polyedersatz (auch: die Eulersche Polyederformel), benannt nach Leonhard Euler, beschreibt eine fundamentale Eigenschaft von beschränkten, zur Sphäre homöomorphen Polyedern bzw. allgemeiner: von zusammenhängenden planaren Graphen.

Hinter der Formel steckt das topologische Konzept der Euler-Poincaré-Charakteristik . Die Eulersche Polyederformel ist der Spezialfall für (drei Dimensionen) unter stillschweigender Vernachlässigung von (wir betrachten immer einen Körper) und ergibt dann ein :

 ( nach Eulerschem Polyedersatz)
 ( nach Euler-Poincaré-Charakteristik)

mit Anzahl der Ecken, Anzahl der Kanten, Anzahl der Flächen und Anzahl der Zellen.

Sie gilt (da so definiert) allgemein für Polyeder der Charakteristik (bzw. ), zu denen ausnahmslos alle konvexen und viele „gutmütige“ konkave Polyeder gehören, siehe dazu Abschnitt Gültigkeit.

Allgemein

Die Begriffe Ecke, Kante und Fläche am Beispiel eines Würfels

Der Satz besagt:

Sind die Anzahl der Ecken, die Anzahl der Kanten und die Anzahl der Flächen eines beschränkten konvexen Polyeders, dann gilt:

Oder in Worten:

Anzahl der Ecken minus Anzahl der Kanten plus Anzahl der Flächen gleich zwei.

Er wurde 1750 von Euler aufgeschrieben und 1758 in Latein als „Elementa doctrine solidorum“ veröffentlicht. Im Euler-Archiv ist die Publikation unter dem Eneström-Index E 230, der unvollständige Beweis unter E 231 zu finden.

Fünfseitigen Doppelpyramide
Sphäre, homöomorph zerlegt

In Bezugnahme auf das topologische Problem (es sind keine Polyeder notwendig) und der Darstellung als planarer Graph kann der Satz auch als

Ist die Kugeloberfläche durch ein zusammenhängendes Kurvennetz derart zerlegt, dass durch kreuzungsfreies(!) Verbinden von Eckpunkten Kurvenstücke und Flächenstücke entstehen, dann gilt:

geschrieben werden.

In der folgenden Tabelle wird die Gültigkeit für einige Polyeder, darunter die fünf platonischen Körper, mit den zugehörigen Werten für , und gezeigt.

Polyeder  E   K   F  E − K + F
Dreieckskuppel91582
Trigondodekaeder818122
Pseudo-Rhombenkuboktaeder 2448262
Großes Rhombenikosidodekaeder120180622
Tetraeder4642
Würfel81262
Oktaeder61282
Dodekaeder2030122
Ikosaeder1230202

Gültigkeit

Der Eulersche Polyedersatz gilt für alle konvexen Polyeder. Die Konvexität ist eine zu starke Bedingung:

Sie schließt aber zuverlässig alle Fälle aus, die zu einer Verletzung des Eulerschen Polyedersatzes führen.

Trotz "Loch" ist der Satz erfüllt.

Zu Abweichungen führt:

Gleichen sich diese Fehler exakt aus, kann wiederum der Eulersche Polyedersatz erfüllt werden, wie z. B. bei einem Würfel mit einem Quader als eingestanztem Loch (16 Ecken, 24 Kanten, 10 Flächen).

Graph des Oktaeders

Unterschied zwischen Oktaeder und Tetrahemihexaeder

Beide haben die gleiche Eckenzahl und Kantenzahl. Allerdings stellt das Flächenmodell des Tetrahemihexaeders keinen kreuzungsfreien planaren Graphen mehr dar.

Geschichte

Euler erwähnte den Satz zuerst in einem Brief an Christian Goldbach 1750 und veröffentlichte 1758 einen Beweis, allerdings enthielt dieser nach den heutigen Maßstäben für die Strenge mathematischer Beweise einen Fehler, worauf Henri Lebesgue 1924 hinwies. Später wurde bekannt, dass der Satz schon René Descartes bekannt war (unveröffentlicht), weshalb er in der französischen Literatur auch als „Satz von Descartes und Euler“ bezeichnet wird. Der Beweis von Euler benutzt die Zerlegung eines Polyeders in Tetraeder, wobei eine Ecke nach der anderen beseitigt wird. Der erste strenge Beweis wurde von Adrien-Marie Legendre 1794 veröffentlicht, in seinem Buch Élements de Géométrie. Legendres Beweis benutzt die Flächenformel eines geodätischen Dreiecks auf der Kugeloberfläche. Einen korrekten Beweis fand auch Augustin Louis Cauchy 1811, veröffentlicht 1813. Bis heute sind viele verschiedene Beweise bekannt.

Eine Verallgemeinerung auf -dimensionale Polyeder fanden Ludwig Schläfli und Henri Poincaré (1895). Poincaré erkannte auch die volle topologische Bedeutung des Satzes.

Über die wechselvolle Geschichte dieses Satzes und seiner zahlreichen Beweisversuche hat Imre Lakatos die berühmt gewordene Abhandlung Beweise und Widerlegungen geschrieben, die in literarischer Form die Probleme der mathematischen Begriffsbildung vor allem im 19. Jahrhundert verdeutlicht und gleichzeitig einen sehr originellen Beitrag zur Philosophie der Mathematik liefert.

Beweise

Klassischer Beweis

Dieser Beweis zeigt mit struktureller Induktion die Gültigkeit des Satzes für planare Graphen.

Der einfachste Graph
Hinzufügen einer Ecke mit Kante
Hinzufügen einer Kante
Entstehung eines Würfelnetzes

Der einfachste planare Graph besteht aus nur einer Ecke. Es gibt eine Fläche (die Außenfläche) und keine Kanten. Es gilt also . Aus diesem einfachsten Graphen können alle weiteren ausschließlich durch die beiden folgenden Operationen konstruiert werden, welche die Gültigkeit des Satzes nicht verändern:

Da der Satz für den ersten, einfachsten Graphen galt, muss er auch für jeden Graphen gelten, der durch eine der beiden Operationen aus diesem entsteht. Jeder Graph, der durch eine weitere Operation aus einem solchen Graphen entsteht, muss den Satz ebenfalls erfüllen usw. Daher gilt der Satz für alle planaren Graphen und damit auch für alle konvexen Polyeder.

Der Beweis stammt von Augustin-Louis Cauchy. Er war der Erste, der das Problem auf ein solches der Graphentheorie reduzierte.

Beweis nach von Staudt

Karl von Staudt gab 1847 einen einfachen, nichtrekursiven Beweis in seiner Geometrie der Lage.

Dazu betrachte man den Graphen der planaren Projektion des Polyeders, das Knoten, Kanten und Flächen hat. Der Graph ist für die betrachteten Polyeder zusammenhängend und hat damit einen Spannbaum . Da genau Knoten enthält und ein zusammenhängender Baum ist (ohne Zykel), hat er Kanten. Man betrachte nun den zu dualen Graphen , gebildet aus den Mittelpunkten der Flächen von , und verbinde diese so mit Kanten, dass diese die Kanten in nicht schneiden. Dieser Kantenzug ist zusammenhängend, da keine Kreise enthält. Er ist ebenfalls ein Baum, sonst würde er einen Kreis (Zykel) enthalten, der die Knoten von in zwei Teile teilt und somit eine Kante von schneidet, entgegen der Konstruktionsvoraussetzung. hat damit Knoten und Kanten. Die Kanten in setzen sich aus den Kanten von zusammen oder werden von einer Kante von gekreuzt, somit gilt .

Ein ungewöhnlicher Beweis

Polyeder (oben) und zugehöriger planarer Graph (unten) – eingebettet in ein Gitternetz

Dieser Beweis zeigt die Gültigkeit des Satzes für planare Graphen mit Hilfe des Satzes von Pick. Umgekehrt lässt sich auch der Satz von Pick aus dem Eulerschen Polyedersatz herleiten, sodass beide äquivalent sind.

Um den Satz von Pick anwenden zu können, muss der Graph in ein Gitternetz eingebettet werden, sodass die Knotenpunkte des Graphen auf Gitterpunkten liegen. Der Graph bleibt äquivalent, wenn man jeden Knotenpunkt innerhalb einer geeignet kleinen Umgebung bewegt. Der Radius des kleinsten Kreises um einen Knotenpunkt, der vollständig in die Umgebung eingebettet ist, sei . Es wird ein beliebiges Gitternetz mit Einheit auf der Ebene betrachtet. Dann können wir jeden Knotenpunkt auf einen Gitterpunkt verschieben und erhalten sicher einen äquivalenten Graphen. Der planare Graph besitzt jetzt insgesamt Knotenpunkte, Kanten und innere Flächen.

Der gesamte (innere) Flächeninhalt des planaren Graphen kann mit Hilfe des Satzes von Pick auf zwei Arten bestimmt werden. Beide Berechnungen müssen das gleiche Ergebnis liefern. Wir werden diese Berechnungen ((1) und (2)) am Ende gleichsetzen und den Eulerschen Polyedersatz erhalten.

Zunächst müssen alle Gitterpunkte innerhalb des Graphen oder auf ihm charakterisiert werden:

InneresRandFormel für A
zyvxuA
Gesamter Graph57842471
 F1 (o. r.)17420220
Bei dieser Summe
liegen die Punkte
und auf dem
Rand.
 F2 (o. l.)14321217
 F3 (mittlere)11240013
 F4 (u. r.)8420211
 F5 (u. l.)7321210
Summe F1−55716122871
.  (1)

Betrachten wir nun den Graphen nur anhand seiner belegten Flächen unter Vernachlässigung seiner genauen inneren Struktur.

.
 und
.
Daraus folgt:
 und ausgeschrieben
.
.
.
.
.
.
.  (2)
stellt damit die Anzahl der Kantenanfänge durch die inneren Knotenpunkte dar.
stellt damit die Anzahl der Kantenanfänge durch die äußeren Knotenpunkte dar.
Da aber jede Kante zwei Kantenanfänge hat, haben Kanten Kantenanfänge. Diese Summe beträgt daher , da sie alle Kantenanfänge zählt (unabhängig davon, ob sie bei der „Planierung“ des Polyeders gerade innere oder Rand-Knotenpunkte geworden sind) und die Anzahl aller Kantenanfänge den Wert hat.
.
.
 bzw.  .   ∎ 
Hinweis

Man kann den Beweis auch anhand des Beispiels numerisch Schritt für Schritt durchrechnen. Das erleichtert das Verständnis.

Verallgemeinerung auf planare Graphen

Planarer Graph (erfüllt den Euler­schen Poly­eder­satz), dem aber kein eben­flächiges Poly­eder zugrunde liegt, sondern ein krummflächiger Körper

Vom Polyeder zum planaren Graphen

Hat ein Polyeder ein zusammenhängendes Inneres ohne Löcher, kann die Beziehung seiner Flächen, Kanten und Ecken auch als planarer Graph (ein ebenes, zusammenhängendes Netz, dessen Kanten einander nicht schneiden) dargestellt werden. Man bezeichnet diesen Graphen auch als Schlegeldiagramm.

Dies kann man sich wie folgt veranschaulichen: Entfernt man eine Fläche des Polyeders und zieht die angrenzenden Kanten auseinander, kann man das Netz des Polyeders auf eine Ebene projizieren und in einen planaren Graphen überführen. Dabei bleiben nicht unbedingt alle Regelmäßigkeiten des Polyeders erhalten – die entstehenden Flächen müssen noch nicht einmal Vielecke sein –, die Anzahl der Ecken, Kanten und Flächen (die Außenfläche mitgezählt) sowie die Struktur des Netzes bleiben aber erhalten.

Der Eulersche Polyedersatz für planare Graphen

Für zusammenhängende planare Graphen kann eine verallgemeinerte Version des Eulerschen Polyedersatzes formuliert werden. Dort ersetzen die Gebiete die Flächen und es gilt

Knotenzahl Kantenzahl Gebietszahl ,

wobei bei der Gebietszahl das äußere Gebiet mitgezählt wird.

Diese Formulierung erweitert den Gültigkeitsbereich des Satzes um eine Vielzahl nichtkonvexer Polyeder sowie solcher planarer Graphen, denen überhaupt keine Polyeder zugrunde liegen.

Wird der Eulersche Polyedersatz zuerst für planare Graphen bewiesen, so ergibt sich der klassische Polyedersatz hieraus als Spezialfall.

Die Euler-Charakteristik

Eine weiterreichende Verallgemeinerung des Konzepts findet sich in der Euler-Charakteristik einer geschlossenen Fläche. Aus dieser Sichtweise ist die Konvexität des Polyeders lediglich eine (starke) hinreichende Voraussetzung, um zu gewährleisten, dass die Oberfläche des Polyeders homöomorph zur 2-Sphäre (Kugeloberfläche) ist.

Verallgemeinerung für beliebige Polytope

Der Eulersche Polyedersatz, der für dreidimensionale, zu kreuzungsfreien und zusammenhängenden Graphen homöomorphe Polyeder gilt, lässt sich für beliebige Polytope verallgemeinern:

Die statt der (im Eulerschen Polyedersatz) ergibt sich dadurch, dass das Polytop in seiner höchsten Dimension als selbst mitgezählt wird:

Hexaeder hat Flächen, Kanten und Ecken.

Man könnte auch schreiben für ungerade und für gerade und man wäre damit näher an der Darstellung nach Euler dran, aber diese Art der Darstellung ist zum einen zweifellos unschöner und versagt des Weiteren bei Polytopen, die nicht komplett zusammenhängen. Sie dazu auch in der Einleitung die Bemerkungen zu und .

Dabei haben die Zeichen folgende Bedeutung:

ist die Euler-Poincaré-Charakteristik des Polytops .
ist die Dimension des Polytops , z. B.
:  Polygon wie z. B. das Quadrat,
:  Polyeder wie z. B. der Würfel und
:  Reguläres vierdimensionales Polytop wie z. B. der Tesserakt.
ist die Anzahl der Ecken von (die Anzahl der „Begrenzungselemente“ ohne Dimension, d. h. Punkte, engl. Vertex),
ist die Anzahl der Kanten von (die Anzahl der eindimensionalen „Begrenzungselemente“, d. h. Linien, engl. Edge),
ist die Anzahl der Flächen von (die Anzahl der zweidimensionalen „Begrenzungselemente“, d. h. Flächen, engl. Face),
ist die Anzahl der Zellen von (die Anzahl der dreidimensionalen „Begrenzungselemente“, d. h. Volumina, engl. Cell),
…,
ist die Anzahl der -Polytope (die Anzahl der -dimensionalen „Begrenzungselemente“),
…,
(die Anzahl der höchstdimensionalen „Begrenzungselemente“, engl. Peak, Ridge/Subfacet und Facet),
(, wenn komplett zusammenhängend, sonst größer) zählt das Polytop selbst.

Beispiele

Polytop Schläfli-
Symbol
Ecken
Kanten
Flächen
Zellen
 
 
 
 
0-Polytop
Punkt()011
1-Polytop
Strecke{}1121
Winkel1132
Punkte verbunden11nn−1
Polygon
Zweieck{2}21221
Dreieck{3}21331
Viereck{4}21441
Fünfeck{5}21551
n-Eck, nicht überschlagen{n}21nn1
2 Dreiecke mit gemeinsamer Ecke21562
2 Dreiecke mit gemeinsamer Kante21452
Polyeder
Tetraeder{3,3}314641
Hexaeder{4,3} 3181261
Oktaeder{3,4}3161281
Dodekaeder{5,3}312030121
Ikosaeder{3,5}311230201
quadratische Doppelpyramide
mit gemeinsamer Spitze
31916102
Reguläres vierdimensionales Polytop
5-Zell{3,3,3}415101051
16-Zell{4,3,3}4182432161
8-Zell{3,3,4}4116322481
24-Zell{3,4,3}41249696241
120-Zell{5,3,3} 4160012007201201
600-Zell{3,3,5}4112072012006001
Simplex
Punkt()011
Strecke{}1121
Dreieck{3}21331
Tetraeder{3,3}314641
5-Zell{3,3,3}415101051
5-Simplex {3,3,3,3}51615201561
6-Simplex {35}6172135352171
7-Simplex {36}718285670562881
d-Simplex {3d−1}d11
Hyperwürfel
Punkt()011
Strecke{}1121
Viereck{4}21441
Hexaeder{4,3}3181261
Tesserakt{4,3,3}4116322481
5-Kubus {4,3,3,3}5132808040101
6-Kubus {4,34}616419224016060121
7-Kubus {4,35}7112844867256028084141
d-Kubus {4,3d−2}d11
Kreuzpolytop
Strecke{}1121
Viereck{4}21441
Oktaeder{3,4}3161281
16-Zell{3,3,4}4182432161
5-Orthoplex {3,3,3,4}5110408080321
6-Orthoplex {34,4}611260160240192641
7-Orthoplex {35,4}7114842805606724481281
d-Orthoplex {3d−2,4}d11

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Wenn das Polyeder elastisch wäre und man in sein Inneres eine große Kugel bringen könnte, könnte man es auf dieser Kugel aufspannen.
  2. ↑ Darauf wies zuerst Louis Poinsot 1810 hin.
  3. ↑ The Euler Archive. In: scholarlycommons.pacific.edu. Abgerufen am 1. August 2021.
  4. ↑ Euler: Elementa doctrine solidorum. In: Novi comm. acad. scientiarum imperialis petropolitanae. 4, 1758, S. 72–93 (Eneström-Index E 230). Euler: Demonstratio nonnullarum insignium proprietatum quibus solida hedris planis inclusa sunt praedita. In: Novi Commentarii Academiae Scientiarum Petropolitanae. 4, 1758, S. 94–108 (sein Beweis, E 231). Nachdruck in Opera Omnia. Band 26. Die beiden Arbeiten stammen schon von 1750 bzw. 1751.
  5. ↑ E. de Jonquières: Note sur une pointe fundamental de la théorie des polyèdres. In: Comptes Rendus Acad. Sci. Paris, 110, 1890, S. 110–115. Aus Descartes’ nachgelassenen Schriften, überliefert nur aus einer Kopie von Gottfried Wilhelm Leibniz, 1860 in der Landesbibliothek Hannover entdeckt. Richeson: The polyhedral formula. Siehe Literatur.
  6. ↑ Dargestellt in David Richeson: Eulers gem. Princeton University Press 2008, Kapitel 7, S. 67 ff.
  7. ↑ Cauchy: Recherches sur les polyèdres. In: J. Ecole Polytechnique. 9, 1813, S. 68–98.
  8. ↑ David Richeson: Eulers gem. Princeton University Press, 2008, Kapitel 12.
  9. ↑ Zum Beispiel: Aigner, Ziegler: Proofs from the Book. Springer Verlag, 2010, Kapitel 12 Three applications of Euler’s Formula. David Richeson: The polyhedral formula. In: Bradley, Sandifer: Euler. Elsevier, 2007, S. 434. Er wird auch in H. S. M. Coxeter: Regular Polytopes dargestellt. Hier in der Graphentheorie-Version von Aigner, Ziegler.
  10. ↑ Historisch leitete Staudt damit ein Kriterium für die Polyeder ab, für die der Satz zutrifft.
  11. ↑ D. DeTemple, J. M. Robertson: The equivalence of Euler’s and Pick’s theorems. In: American Mathematical Monthly. Band 98, 1991, S. 97–108.
  12. ↑ …, sodass gerade ein geschlossener Graph entsteht; außerdem ohne „Überschlag“, d. h., die Verbindungslinien kreuzen sich nicht.