Übertragungen im Rahmen der Eurovision werden mit dem Eurovisionslogo und dem Hauptthema aus dem Präludium des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier (vulgo „Eurovisionshymne“, „Eurovisionsfanfare“, „Europafanfare“) als Erkennungsmelodie eingeleitet. Die erste offizielle Eurovisionssendung war eine Übertragung vom Narzissenfest in Montreux am 6. Juni 1954. Weitere frühe Eurovisionssendungen waren die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1955, bei dem es mit 84 Todesopfern zur schlimmsten Motorsportkatastrophe der Geschichte kam.
Über die EBU in Genf wird ein eigener Satellitenkanal zum Bilderaustausch von Nachrichten betrieben (EVN = Eurovision News). Über dieses Netzwerk stellen die Eurovisionssender sich gegenseitig eigenes Material zur Verfügung.
In geringerem Umfang kam es auch zu einem Programmaustausch mit der Intervision der damaligen Ostblockländer.
Bekannte Eurovisionssendungen
Im deutschsprachigen Raum zählen zu den bekanntesten Eurovisionssendungen:
Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell (ARD/ORF) seit 2011, seit März 2017 als Eurovisionssendung (seit November 2020 sporadisch auch in Kooperation mit dem SRF)
Aktenzeichen XY … ungelöst (ZDF) 1968–2003 (wird nicht mehr als Eurovisionssendung produziert, am 26. März 2025 einmalig wieder in Kooperation mit dem SRF)
Einer wird gewinnen (ARD/ORF/SRF) 1964–1969, 1979–1987 (wird nicht mehr produziert)