| Fernsehserie | |
| Titel | Eurovision Song Contest Asia |
|---|---|
| Produktionsland | verschiedene |
| Originalsprache | Englisch |
| Genre | Musikshow |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Produktionsunternehmen | Voxovation |
| Produktion | Christer Björkman |
| Erstausstrahlung | 14. Nov. 2026 |
Der Eurovision Song Contest Asia ist ein geplanter Musikwettbewerb nach dem Vorbild des Eurovision Song Contest, bei dem Länder aus dem asiatisch-pazifischen Raum gegeneinander antreten.
| Nr. | Jahr | Ort | Sieger | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Land | Interpret | Titel | |||
| 1. | 2026 | ||||
Erste Pläne für einen Ableger des Eurovision Song Contests in Asien gab es bereits im Jahr 2008 durch Andreas Gerlach und dessen Firma unter dem Titel Our Sound - The Asia Pacific Song Contest. Der Wettbewerb selbst gelangte jedoch nicht über das Planungsstadium hinaus.
Im März 2016 vereinbarte die EBU mit dem australischen Rundfunk SBS, eine asiatische Version des Eurovision Song Contest zu schaffen. SBS übernahm die Entwicklung des Wettbewerbs mit seinem Produktionspartner Blink TV. Der erste Wettbewerb sollte 2017 in Australien stattfinden. Der offizielle Name des Wettbewerbs wurde im August 2017 als Eurovision Asia Song Contest bekanntgegeben.
Bis Mai 2017 hatten Australien, Hongkong und Singapur Interesse an der Ausrichtung der ersten Ausgabe des Eurovision Song Contest in Asien bekundet. Sowohl Singapur als auch Sydney sagten umfassende Investitionen in den Wettbewerb zu. Der Stadtrat von Gold Coast gab im November 2018 bekannt, dass der erste Wettbewerb vom 30. November bis 7. Dezember 2019 im Gold Coast Convention and Exhibition Centre stattfinden würde. Im August desselben Jahres befand sich der Wettbewerb jedoch noch immer in der Entwicklung. Der Debütwettbewerb wurde mehrfach verschoben, hauptsächlich aufgrund des politischen Klimas auf dem Kontinent. Im Jahr 2021 wurde schließlich bestätigt, dass der Wettbewerb abgesagt wurde. Als Gründe wurden unter anderem die vielen verschiedenen Zeitzonen auf dem Kontinent sowie sprachliche Barrieren genannt.
Im Mai 2025 gab der bhutanische Sender BBS auf Facebook bekannt, dass der erste Wettbewerb in Bangkok mit 18 teilnehmenden Ländern stattfinden würde. International fand diese Ankündigung keine Beachtung, bis im August 2025 überraschend mit der Ausstrahlung eines nationalen Vorentscheides begonnen wurde. Laut BBS solle nun Mumbai als neuer Austragungsort dienen. Zugleich wurde über einen möglichen Vorentscheid in Vietnam spekuliert, da im Fernsehprogramm von HTV eine entsprechende Sendung aufgetaucht war. Für eine mögliche Ausrichtung des Wettbewerbes fehlte zu diesem Zeitpunkt jedoch jedwede offizielle Ankündigung.
Wenige Tage nachdem in Bhutan der Vorentscheid angelaufen war, erklärte Martin Green als Direktor des Eurovision Song Contest, dass es weiterhin keine Bestätigung für einen asiatischen Wettbewerb gebe, obgleich man einen solchen dennoch gerne sehen würde. Die Rechteinhaber in Asien hätten mit dem bhutanischen Rundfunk Kontakt aufgenommen, welcher daraufhin die Vorentscheidung aus dem Verkehr gezogen habe. Im Internet veröffentlichte Folgen wurden gelöscht. Eine Erklärung, weshalb die Vorentscheidung in Bhutan überhaupt angelaufen war, wurde nicht gemacht.
Am 30. März 2026 gab die Europäische Rundfunkunion (EBU) bekannt, dass der Wettbewerb im November 2026 in Bangkok erstmals stattfinden wird unter dem Titel Eurovision Song Contest Asia. Die Inklusion der Bezeichnung Eurovision erfolgte auf ausdrücklichen Wunsch der teilnehmenden Sender.
Für die Produktion verantwortlich ist, wie auch schon beim American Song Contest, dem US-amerikanischen Ableger, die Produktionsfirma Voxovation unter der Leitung von Christer Björkman.
Die allerersten Konzepte aus dem Jahr 2008 sahen 15 Teilnehmer vor, nämlich China, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Laos, Macau, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.
Die Pläne von SBS vom Mai 2016 sahen vor, dass jedes Land in Asien teilnahmeberechtigt sein würde, womit es maximal 68 Teilnehmer geben könnte. Eine Mitgliedschaft in der Asia-Pacific Broadcasting Union wäre keine Voraussetzung für die Teilnahme. Bis März 2019 hatten zehn Länder ihre Teilnahmeabsicht bestätigt: Australien, Vanuatu, Japan, Kasachstan, China, Südkorea, Neuseeland, Malediven, Papua-Neuguinea und die Salomonen. Australien bestätigte seine Teilnahme, während China, Japan und Südkorea als potentielles Big-5-Pendant genannt wurden. Im Jahr 2025 machten Bhutan und Vietnam durch Fernsehformate in Bezug auf den Wettbewerb auf sich aufmerksam.