| Eva Freiberger | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 30. April 1989 |
| Geburtsort | Braunau am Inn, Österreich |
| Größe | 1,74 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2011–2012 2013–2014 2014–2015 2015–2018 2021–2022 |
TV Oberndorf SG Mühlviertel Volleys ASKÖ Linz/Steg SG Mühlviertel Volleys ASKÖ Linz/Steg |
| Erfolge | |
| 2022 – Österreichische Meisterin | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2014, 2019 Patricia Teufl 2014, 2018–2019 Valerie Teufl 2015–2018 Elisabeth Klopf 2020–2021 Viktoria Fink 2022–2023 Stephanie Wiesmeyr 2023 Katharina Holzer 2026 Anna Mayr |
| Nationale Rangliste | Position 8 |
| Weltrangliste | Position 1616 |
| Erfolge | |
| 2018 – Zweite FIVB Ein-Stern Samsun 2019 – Neunte FIVB Drei-Sterne Edmonton 2019 – EM-Teilnehmerin 2023 – Mitteleuropäische Meisterin 2023 – EM-Teilnehmerin 2023 – Zweite FIVB Futures Bujumbura | |
| Stand: 22. Juni 2026 | |
Eva Freiberger (* 30. April 1989 in Braunau am Inn) ist eine österreichische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin. Sie wurde 2022 Meisterin ihres Heimatlandes in der Halle.
Die Außenangreiferin war in der Saison 2011/12 für den TV Oberndorf sowohl in der ersten als auch in der zweiten Liga aktiv. Dann wechselte sie zu den SG Mühlviertel Volleys, mit denen sie Vizemeisterin der zweithöchsten Spielklasse Österreichs wurde. 2014 stand sie zum ersten Mal im Kader des ASKÖ Linz/Steg, mit dem sie in der Beletage des Volleyballs ihres Heimatlandes Siebte wurde. Im Challenge Cup schied das Team in der Runde der 32 aus. Wieder zurück in Mühlviertel, wo die SG inzwischen auch in der ersten Liga angekommen war, gelang Eva Freiberger während ihrer dreijährigen Kaderzugehörigkeit als bestes Resultat der fünfte Platz in der Liga und der Einzug ins Halbfinale des Landespokals in der Spielzeit 2017/2018. Nach einer Pause von drei Jahren griff sie noch einmal für den Verein in der oberösterreichischen Landeshauptstadt an und wurde mit ASKÖ österreichische Meisterin. Dies war der erfolgreiche Abschluss ihrer Hallenkarriere.
2014 war die gebürtige Oberösterreicherin hauptsächlich mit Patricia Teufl bei nationalen Veranstaltungen am Start. Ihr bestes Ergebnis in diesem Jahr erzielte sie allerdings mit Gabriele Pemmer als Vierte beim MEVZA-Event in Linz. In den nächsten drei Spielzeiten war ihre ständige Partnerin Elisabeth Klopf. Wertvollste Resultate dieser Zusammenarbeit waren die zwei Endspielteilnahmen bei den nationalen Wettbewerben in Fürstenfeld und St. Johann im Pongau, wobei das Turnier in der Steiermark auf dem obersten Platz des Stockerls endete, die siebten Ränge bei den CEV Satellite in Skopje und Laholm sowie das Erreichen der Achtelfinals bei den Ein-Stern-Events der Fédération Internationale de Volleyball in Agadir und Aalsmeer.
Besser lief es ab Februar 2018 mit der älteren Schwester der ersten Beachpartnerin Freibergers, mit der sie auch schon 2014 ein Turnier bestritten hatte. So erkämpften die gebürtige Braunauerin und Valerie Teufl ihre erste Endspielteilnahme bei einem Wettkampf der FIVB World Tour in Samsun in der Türkei. Beim Drei-Sterne-Turnier in Edmonton überstand das Duo sowohl die Poolphase als auch die erste Hauptrunde und wurde erst im Achtelfinale von den Finalistinnen Betsi Flint / Emily Capers gestoppt. Bei der Europameisterschaft in Moskau verabschiedeten sich die Österreicherinnen jedoch satz- und sieglos. Zwei nationale Turniersiege (plus einer mit der jüngeren Schwester), zwei weitere Einzüge in die erste Hauptrunde bei Drei-Sterne-Veranstaltungen in Haiyang und Chetumal gehörten ebenfalls zur guten Gesamtbilanz des österreichischen Duos. Ihr letzter gemeinsamer Auftritt endete wie schon in Daegu zuvor auf dem vierten Rang beim Ein-Stern-Wettbewerb in Tel Aviv.
2020 begann eine Zusammenarbeit mit Viktoria Fink. Freiberger konnte mit ihr den Sieg in Österreichs Hauptstadt sowie zwei weitere Endspielteilnahmen ihrer Vita hinzufügen. Bestes internationales Resultat war ein geteilter fünfter Platz in Ljubljana. Ab 2022 standen Stephanie Wiesmeyr und die inzwischen Dreiundreißigjährige auf der gleichen Seite des Netzes. In dieser Partnerschaft gab es zunächst einen Turniersieg sowie vier zweite Ränge.
Bei der MEVZA-Event in Kranj im Juli 2023 bildeten Eva Freiberger und Katharina Holzer ein Beachpaar, um sich auf die EM am kommenden Wochenende vorzubereiten. Nach dem souveränen Einzug in die Runde der Acht besiegten die beiden die Slowakinnen Siposiva / Terenova sowie die Sloweninnen Morgan / Macek. Im Finale traf das Duo aus Österreich auf die Tschechinnen Miroslava Dunárová / Daniela Resová und belohnte sich durch den Dreisatzsieg mit dem mitteleuropäischen Meistertitel. Die Europameisterschaft endete jedoch mit einer Enttäuschung. Wie schon bei der ersten Teilnahme am kontinentalen Titelkampf konnte Freiberger auch mit ihrer neuen Partnerin keinen Satz für sich entscheiden. Im selben Monat erkämpfte sie dagegen mit Wiesmeyr die Finalteilnahme beim Futures in Bujumbura. Nach diesem zweiten Mal, bei dem sie bei einem Turnier der internationalen Beachserie im Endspiel stand, startete Eva Freiberger mit derselben Mitspielerin noch bei zwei weiteren Veranstaltungen und beendete danach ihre internationale Karriere.
Drei Jahre später war sie bei der Pro Tour ihres Heimatlandes aktiv. Nach einem vierten Platz zum Einstieg bei den Masters in Innsbruck Anfang Juni bezwang sie eine Woche später mit Anna Katharina Mayr im kleinen Finale bei den Open in Perg ihre ehemaligen Partnerinnen Patricia und Valerie Teufl mit 21:9, 21:17. Noch besser lief es bei der folgenden Veranstaltung in Steyr. Dort wurde das Duo Freiberger / Mayr erst im Endspiel besiegt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Freiberger, Eva |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 30. April 1989 |
| GEBURTSORT | Braunau am Inn, Österreich |