Eva Hartmann (* 1980 in Kempten im Allgäu) ist eine deutsche Filmeditorin und Filmregisseurin.
Hartmann stammt aus dem Allgäu und studierte Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums verbrachte sie ein Jahr an der York University of Toronto. Ab 2009 arbeitete sie an zahlreichen Filmen als Filmeditorin. Im Jahr 2023 feierte sie ihr Regiedebüt mit dem Dokumentarfilm Urlau(b), der beim Max-Ophüls-Preis Premiere feierte. Darin geht es um den Ort Urlau, Teil der Gemeinde Leutkirch im Allgäu, in dem Hartmann ab 2015 einen Wandel hin zum Urlaubsort filmte. Kurz vor der COVID-19-Pandemie waren die Dreharbeiten eigentlich abgeschlossen, doch Hartmann beschloss weiterzudrehen, um diese wichtige Zeit für den Ort mitzudokumentieren.
Im selben Jahr veröffentlichte sie den Film Von Vielen, in dem sie den Musiker Rainer von Vielen, zugleich ihr Bruder, durch die schwere Zeit der Pandemie begleitete. Der Film feierte im Mai 2023 beim DOK.fest München Premiere. Im Jahr 2026 arbeitete sie am Dokumentarfilm Hundertzwölf.
Hartmann hat Lehraufträge für Schnitt und Dramaturgie an der HFF München und der HfG Karlsruhe.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Eva |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Filmeditorin und Filmregisseurin |
| GEBURTSDATUM | 1980 |
| GEBURTSORT | Kempten (Allgäu) |