Eva Lili Mueller

Eva Lili Mueller (geboren 26. Februar 1920 in Mannheim; gestorben 19. November 2006 in Ann Arbor) war eine US-amerikanische Ökonomin deutscher Herkunft.

Leben

Eva Lili Müller war eine Tochter des Industriechemikers Heinrich (Henry) Müller (1889–1964) und der Industriechemikerin Lili Wachenheim (1893–1989), sie hatte zwei jüngere Geschwister. Die Familie floh 1936 vor der nationalsozialistischen rassischen Verfolgung in die USA. Sie besuchte das Smith College, machte 1942 einen B.A. und hatte ihre erste Stelle an der Federal Reserve Bank of New York. Sie machte 1945 einen M.A. an der New York University. Ab 1948 war sie als Instructor für Ökonomie an der University at Buffalo beschäftigt und 1951 wurde sie an der Harvard University promoviert.

Mueller betrieb ab 1951 in Ann Arbor zunächst Konsumforschung am Institute for Social Research bei George Katona. 1957 wurde sie Assistant Professor für Ökonomie an der University of Michigan und erhielt 1964 eine Professur. 1988 wurde sie emeritiert. Mueller forschte und publizierte zur Verbindung zwischen ökonomischem und demografischem Wandel. Sie wurde 2001 mit dem Carolyn Shaw Bell Award des Committee on the Status of Women in the Economics Profession der American Economic Association gewürdigt.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Mueller, Eva Lili
ALTERNATIVNAMEN Mueller, Eva
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Ökonomin
GEBURTSDATUM 26. Februar 1920
GEBURTSORT Mannheim
STERBEDATUM 19. November 2006
STERBEORT Ann Arbor