
Eve Sussman (* 1961 in England) ist eine US-amerikanische Medien- und Installationskünstlerin.
Sussman wurde 1961 als Tochter US-amerikanischer Eltern in England geboren. Sie besuchte das Robert College in Istanbul und studierte an der University of Canterbury in Christchurch und am Bennington College. Sie lebt in New York, wo sie 2003 die Rufus Corporation gründete, ein internationales Ad-hoc-Ensemble von Interpreten, Künstlern und Musikern.
Bekannt wurden sie und das Ensemble mit der Videoproduktion 89 Seconds at Alcazar, eine Hommage an Diego Velázquez’ Werk Las Meninas, die beim Whitney Biennial 2004 uraufgeführt wurde. Von Jacques-Louis Davids Les Sabines inspiriert war die Produktion The Rape of the Sabine Women. Nach Yuri’s Office und Videozone 3 entstand 2011 der durch Algorithmen generierte experimentelle Film whiteonwhite:algorithmicnoir. Die Performance Are the Birds Happy? (mit Simon Lee und Volkmar Klien) wurde 2024 als Koproduktion von Gray Area und der Long Now Foundation uraufgeführt.
Präsentiert wurden die Werke Sussmans mit der Rufus Corporation u. a. im Museo Reina Sofía in Madrid, im Museum of Modern Art in New York und im San Francisco Museum of Modern Art, im Whitney Museum of American Art, in der Kunsthalle Wien, beim Internationalen Filmfestival Moskau und in anderen Museen, Kunstausstellungen und Festivals in Europa, den Vereinigten Staaten und Kanada.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sussman, Eve |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Medien- und Installationskünstlerin |
| GEBURTSDATUM | 1961 |
| GEBURTSORT | England |