| Evil Islands: Curse of the Lost Soul | ||
| Entwickler | Nival Interactive | |
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| Publisher | Ravensburger Interactive Media, 1C Company | |
| Veröffentlichung | 2000 | |
| Plattform | Windows | |
| Genre | Rollenspiel | |
| Thematik | Fantasy | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Steuerung | Maus und Tastatur | |
| Medium | CD-ROM | |
| Sprache | Mehrsprachig | |
| Altersfreigabe |
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Evil Islands: Curse of the Lost Soul ist ein Computer-Rollenspiel aus dem Jahr 2000. Es wurde von Nival Interactive für Windows entwickelt. Als Publisher fungierten die russische 1C Company und die deutsche Ravensburger Interactive Media mit deren Label Fishtank Interactive.
Der Spieler übernimmt die Kontrolle über den Protagonisten Kiran, der ohne Erinnerung auf einer Insel aufwacht. Die Insel heißt Gipat und die Einwohner des nahegelegenen Dorfes begrüßen ihn als Auserwählten. Für sie soll der Spieler verschiedene Aufträge erledigen.
Bei Evil Islands handelt es sich um ein 3D-Rollenspiel. Vereinzelt wird das Spiel als Action-Rollenspiel oder Taktik-Rollenspiel eingeordnet. Im Verlauf des Spiels können bis zu vier Begleiter rekrutiert werden. Die Kämpfe finden in pausierbarer Echtzeit statt. Verdiente Erfahrungspunkte fließen nicht in Stufenaufstiege, sondern können direkt in Fähigkeiten investiert werden. Das Spiel bietet über 70 Quests. Die Umgebung setzt sich aus über 20 Schauplätzen auf drei Inseln zusammen. Es gibt über 200 Monstertypen. Die Steuerung erfolgt ähnlich der eines Echtzeitstrategiespiels: Mit der Maus kann ein Rahmen um die Figur gezogen und ein Ziel angeklickt werden. Mit Tastatur-Hotkeys kann auf Inventar, Waffen und Magie zugegriffen werden. Im Mehrspielermodus kann kooperativ gegen Monster gekämpft werden.
Entwickelt wurde das Spiel vom russischen Entwicklerstudio Nival, das zuvor die Titel Rage of Mages und Rage of Mages 2 entwickelt hatte. Das Spiel wurde in Deutschland unter dem Ravensburger-Interactive-Media-Label Fishtank Interactive veröffentlicht und erschien im Oktober 2000.
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Laut der Wertungsaggregationsseite Metacritic erhielt Evil Islands eher gemischte oder durchschnittliche Wertungen, wobei der Metascore von 74 dabei auf eher gute Wertungen hindeutet. Der Tester von PC Action lobte das Spiel als gelungenes Rollenspiel, obwohl er kleinere frustrierende Design-Schwächen und Durchhänger im Spannungsbogen zu bemängeln hatte. PC Games notierte einige kleinere Mängel, wie das Fehlen eines einstellbaren Schwierigkeitsgrads oder dass Ausrüstung nur im Dorf angelegt werden kann.
„Großartiges episches 3D-Rollenspiel, bei dem kleinere Schwächen den Spielspaß schmälern.“
Die Spielezeitschrift GameStar stellte die Komplexität der Kämpfe heraus. Gerade der dadurch sehr hohe Schwierigkeitsgrad wurde jedoch auch als größtes Manko gesehen. Zudem sah man auch bei GameStar die Beschränkung des Inventarzugriffs auf das Dorf als groben Patzer. Ein Kritikpunkt, der auch bei PC Joker bemängelt wurde. PC Player nannte zwar die Mischung aus 3D-Fantasy-Taktik-Rollenspiel innovativ und zählte auch das Aussehen der 3D-Landschaften sowie den Abwechslungsreichtum der Quests als positive Punkte, kritisierte aber auch den hohen Schwierigkeitsgrad, der zu einem hohen Frustfaktor führe. Die britische Website Eurogamer lobte das Spiel als riesig und abwechslungsreich. Hauptkritikpunkt war der Zufallsfaktor in Kämpfen. Handlung und Optik fanden Anklang, die Dialoge konnten jedoch nicht durchwegs überzeugen.
Peter Bathge zählte das Spiel retrospektiv bei GameStar als eines von sieben Spielen, die richtig gut, aber fast vergessen seien.