Ewald Huth

Stolperstein für Ewald Huth in Villingen-Schwenningen

Ewald Huth (* 11. Januar 1890 in Hersfeld; † 1. November 1944 in Stuttgart) war ein deutscher Chordirektor und Organist am Villinger Münster.

Leben

Er warnte öffentlich vor dem Nationalsozialismus. Am 19. Januar 1944 wurde er verhaftet und kam zunächst ins Gefängnis in Villingen. Später wurde er nach Stuttgart und nach Leonberg verlegt, Gnadengesuche der Familie wurden abgelehnt. Huth wurde wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet. Von seinen Mithäftlingen wurde er wegen seines fürsorglichen Verhaltens Papa Huth genannt.

Am 6. März 2022 wurde ein Stolperstein für Ewald Huth vor dem Haus Kanzleigasse 6 in Villingen-Schwenningen verlegt.

Ehrungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Früher Mahner wider den Nazi-Schrecken. In: suedkurier.de. 28. Oktober 2009, abgerufen am 22. Februar 2024.


Personendaten
NAME Huth, Ewald
KURZBESCHREIBUNG deutscher Organist und Chordirektor, Opfer der NS-Justiz
GEBURTSDATUM 11. Januar 1890
GEBURTSORT Bad Hersfeld
STERBEDATUM 1. November 1944
STERBEORT Stuttgart